• macniel@feddit.org
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    2 months ago

    Zudem würde die 15 Meter lange Rampe dafür sorgen, dass in der Halle dann 40 Sitzplätze wegfallen. “Häufig werden solche Diskussionen nicht geführt, weil man Angst hat, als behinderten-feindlich gebrandmarkt zu werden”, sagt Palmer. Er verstehe “diesen Fetischismus nicht, dass alles exakt gleich gemacht werden muss, sonst ist man diskriminiert und ausgegrenzt.”

    Oh nein, jemand der eine Behinderten feindliche Entscheidung trifft will nicht als behinderten feindlich gebrandmarkt werden. Ich wünscht er wäre auch einmal in so einer Situation wo er auf Hilfsmittel angewiesen ist und ihm diese Verwehrt werden, weil ist ja fetischistisch jedem eine Chancengleichheit zu bieten.

  • RmDebArc_5@piefed.zip
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    2 months ago

    Art 3 (3) GG:

    Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Es ist nicht so deep

  • golden_trashcan@discuss.tchncs.de
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    2 months ago

    Warum gibt es denn von vornherein keine barrierefreie Location für so eine Veranstaltung? Wer hat da die letzten Jahrzehnte gepennt?

    Es sagt ja auch viel über den Zustand der Stadt aus, wenn die Stadtverwaltung (Bauhof etc.) so überfordert damit ist eine temporäre Rollstuhlrampe zu installieren, dass man dafür ein externes Unternehmen beauftragen muss. Als wäre es das erste Mal, dass man im Stadtgebiet so eine Rampe bräuchte.

    Kommt halt dabei raus, wenn Bürgermeister mehr in Talkshows und mit Interviews verbringen, als dafür zu sorgen, dass zuhause der Laden läuft.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      2 months ago

      Es sagt ja auch viel über den Zustand der Stadt aus, wenn die Stadtverwaltung (Bauhof etc.) so überfordert damit ist eine temporäre Rollstuhlrampe zu installieren, dass man dafür ein externes Unternehmen beauftragen muss.

      Das ist inzwischen üblich, denn wenn Bauhöfe was können, können private Firmen die Verwaltung verklagen, weil sie ihnen angeblich Konkurrenz machen. Denn das dürfen sie nicht. Neoliberalismus ist halt schon hart dumm.

      • D_a_X@feddit.org
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        2 months ago

        Darum werden Stadtwerke gerne als eigene GmbH aus der Stadtverwaltung ausgelagert.

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          2 months ago

          Ist auch einer der Gründe, warum Kommunen immer weniger Geld haben, denn für alle Aufträge an diese ausgelagerten Gesellschaften wird natürlich Mehrwertsteuer fällig. Und jeder Furz, den ein eigener kommunaler Dienstleister einfach auf Zuruf oder sogar unaufgefordert nebenher mit gemacht hätte, muss extra beauftragt werden, und wird dann berechnet. Außerdem müssen die als Firmen Gewinne machen. Das Outsourcing wird natürlich der Öffentlichkeit gerne als billiger verkauft, aber letztendlich spart man dann dadurch, dass man die ausgelagerten Dienstleister für weniger Aufgaben beauftragt, als man die vorherigen eigenen kommunalen Dienstleister hätte machen lassen. So verfault dann die Infrastruktur.

          • kossa@feddit.org
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            2 months ago

            Außerdem müssen die als Firmen Gewinne machen

            Nope, müssen sie nicht. Aber der Ausgleich eines Defizits der GmbH ist immer wieder Zankapfel in den politischen Armen dazu.

            Das hätte man halt nicht, wären das einfach alles Anstalten öffentlichen Rechts geblieben. Aber womit macht man dann Theater im Stadt- oder Kreisparlament?

  • ConstructiveVandalism@piefed.zip
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    2 months ago

    In seiner Position hätte ich das ja notfalls aus eigener Tasche gezahlt. Das sind weniger als 10% seines monatlichen Gehalts. Aber er braucht halt die mediale Aufmerksamkeit

  • kossa@feddit.org
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    2 months ago

    Deutschland und seinen Kommunen gehe das Geld aus, deshalb sei Pragmatismus gefragt.

    Diggi, wie wäre es, wenn Du deinen Platz im Medienlicht dafür nutzt, genau dagegen zu opponieren? Wenn du das spinst als “Wir haben Schwierigkiten Zugang zu ermöglichen, weil wir Vermögen nicht besteuern”, und dann alle darüber Artikel schreiben, wäre wenigstens irgendwas gewonnen.

    Aber ne, Hauptsache Palmer ist wieder edgy “mAn DaRf GaR nIcHt MeHr SaGeN, dAsS mAn BeHiNdErTe EkLiG fInDeT”