Ich hab mal eine Weile im Ruhrgebiet gewohnt und da begegnet einem überall diese Kohlekumpel-Zechen-Glorifizierung. Eigentlich eine echte Kackidee das mit der Kohle. Da sterben tausende Kumpels an Staublunge. Es ist ein Knochenjob. Das ganze Land sackt ab und würde in den Fluten versinken, wenn man nicht ständig das Wasser abpumpen würde. Man hat riesige Mengen CO2 produziert und die ganze Gegend mit Ruß verqualmt. Und jetzt hat man dann noch riesige Abfallberge rumliegen … und feiert das fleißig.
Und was ist das in eurer Region?


Da wo ich her komme, hat man mal vor achthundertsechzig Jahren, um als Reiseziel interessant zu sein, die Knochen von ein paar Leuten in einen mit Edelmetall schön verzierten Kasten getan und eine große Kirche drum gebaut. Sie ziehen immer noch Leute an.
Die nördlichste Stadt Italiens? Die Knochen hat Barbarossa, als er die aufmüpfigen Italiener zur Raison bringen musste übrigens in Mailand gemopst und dem Kölner Erzbischof vermacht.
Aachen?
Köln? In Aachen sind mehrere Leute in je einem Kasten. Die Heiligen Drei Könige liegen zusammen in einem. Außerdem stand der Aachener Dom schon vor bevor Karlsschrein und der Marienschrein (der enthält auch keine Knochen) gefertigt wurden.