Das geht ja sogar noch eine Ebene tiefer: Es macht ja Sinn, dass Straßen so benannt sind, dass sie als Orientierung dienen. Dass eine “Münchener Straße” in Richtung München führt und die “Nachbardorf Straße” ins Nachbardorf. Oder dass die “Vorstadtstraße” in die Vorstadt führt und die Bahnhofsstraße irgendwie am Bahnhof ist. Und so unsexy “Autobahnzubringer Nord” oder “Umgehungsstraße West” sind, man weiß sofort, was Sache ist. Bei “Marie-Curie-Allee” und “Bürgermeister-Hempel-Piste” ist das nicht der Fall. Mit einem guten Benennungsschema fasst man z.B. die Straßen in einem bestimmten Viertel in einem Schema zusammen. Dann hast du das “Vogelviertel” und in dem gibt es den Amselweg, den Meisenweg, die Adlerstraße und so weiter. Dann kannst du als Bewohner sofort davon ausgehen, dass jemand, der in der Buchfinkgasse wohnt, in diesem Viertel wohnt. Benennung nach Personen hingegen ist in den allermeisten Fällen harter Quatsch.
guten Benennungsschema fasst man z.B. die Straßen in einem bestimmten Viertel in einem Schema zusammen
Ich liebe diese Idee. Was jetzt Postleitzahlgebiete sind danach umzubenennen wäre so cool. Statt irgendwelchen mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten, einfach mal nach etwas benennen, was die Natur schon gibt.
Vogelbezirk, Obstbezirk, Gemüsebezirk, Metallbezirk, Edelsteinbezirk, Fischbezirk, und so weiter. Mir würde das gefallen. Und am liebsten mit kleinen Silhouetten oder Pictogrammen um gerade bei selteneren Spezien die Neugierde zu wecken.
Weiterer Vorteil: es ist super unwahrscheinlich, das man irgendwann herausfindet, dass die Amseln einen nicht unerheblichen Beitrag zum NS-Regime geleistet haben und daher die Straße jetzt umbenannt werden muss.
Oh Gott, ja!!
Das nervt mich auch seit Ewigkeiten.
Der primäre Zweck von Straßennamen ist die eindeutige Orientierung. Die Bedienung irgendwelcher Eitelkeiten ist allenfalls netter Nebeneffekt.
“bischöflich-geistlicher-rat-josef-zinnbauer-straße” -> “Zinnbauerstraße” und fertig.
Das geht ja sogar noch eine Ebene tiefer: Es macht ja Sinn, dass Straßen so benannt sind, dass sie als Orientierung dienen. Dass eine “Münchener Straße” in Richtung München führt und die “Nachbardorf Straße” ins Nachbardorf. Oder dass die “Vorstadtstraße” in die Vorstadt führt und die Bahnhofsstraße irgendwie am Bahnhof ist. Und so unsexy “Autobahnzubringer Nord” oder “Umgehungsstraße West” sind, man weiß sofort, was Sache ist. Bei “Marie-Curie-Allee” und “Bürgermeister-Hempel-Piste” ist das nicht der Fall. Mit einem guten Benennungsschema fasst man z.B. die Straßen in einem bestimmten Viertel in einem Schema zusammen. Dann hast du das “Vogelviertel” und in dem gibt es den Amselweg, den Meisenweg, die Adlerstraße und so weiter. Dann kannst du als Bewohner sofort davon ausgehen, dass jemand, der in der Buchfinkgasse wohnt, in diesem Viertel wohnt. Benennung nach Personen hingegen ist in den allermeisten Fällen harter Quatsch.
Ich liebe diese Idee. Was jetzt Postleitzahlgebiete sind danach umzubenennen wäre so cool. Statt irgendwelchen mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten, einfach mal nach etwas benennen, was die Natur schon gibt.
Vogelbezirk, Obstbezirk, Gemüsebezirk, Metallbezirk, Edelsteinbezirk, Fischbezirk, und so weiter. Mir würde das gefallen. Und am liebsten mit kleinen Silhouetten oder Pictogrammen um gerade bei selteneren Spezien die Neugierde zu wecken.
Weiterer Vorteil: es ist super unwahrscheinlich, das man irgendwann herausfindet, dass die Amseln einen nicht unerheblichen Beitrag zum NS-Regime geleistet haben und daher die Straße jetzt umbenannt werden muss.