Wie viele psychologische Gutachten müssen Leute eigentlich machen, bevor sie zur Knie-OP zugelassen werden? Wenn man sich ansieht wie unfassbar viel höher da die Rate derer ist die es bereuen und wie viel da bei Transpersonen nötig ist, stellt sich mir da schon die Frage warum man da Leute nicht ohne wenigstens 40 unabhängigen psychiatrischen Gutachten die alle Bescheinigen, dass die Person es wirklich will überhaupt zulässt…
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Ich finde diese Argumentation schwierig, weil sie zugrundelegt, dass es (nennenswert viele) Fälle gibt, in denen geschlechtsangleichende Eingriffe “aus Spaß” angestrebt werden.
Und der ursprüngliche Punkt ist ja unabhängig davon trotzdem valide: wesentlich mehr Menschen bereuen eine Knie-OP.
Es gibt ja ohnehin quasi keine nennenswerte Anzahl an geschlechtsangleichenden Operationen. Das dann mehr Menschen eine leichter zugängliche OP bereuen ist ja keine Überraschung.
Und es geht weniger um “geschlechtsangleichende OP aus Spaß” und mehr darum, dass vor der OP sicher gestellt wird, dass der Patient tatsächlich eine Geschlechtsangleichende OP braucht und nicht auf Grund anderer Faktoren dysphorisch ist. Und aus der eigenen Karriere kann ich durchaus falle benennen von Patienten die eine geschlechtsangleichende OP bekommen haben obwohl diese sich im Nachhinein als Fehler herausgestellt hat. Das ist natürlich nicht generell ein Problem, aber es ist halt eine Operation mit unglaublichen Folgen für das gesamte restliche Leben
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Besser spät als Knie.




