Die CDU stört sich am Mindestlohn für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft und will darüber auf dem Parteitag beraten. Es ist nicht der einzige Antrag, der die Arbeitsregeln aufweichen soll.
Im Kern ist das einer dieser Grundwidersprüche der EU: Wenn man freien Binnenhandel hat, aber eben keine einheitlichen Gesetze zu Arbeitsschutz, Mindestlohn, Datenschutz & Co, dann geht der Kapitalismus den Weg des höchsten Profits. Und natürlich kann man sich dann wundern, wieso unsere Regierungen dann akzeptieren, dass die deutsche Landwirtschaft einen strukturellen Nachteil hat gegenüber einem Land wie Spanien, wo dann Afrikaner ohne Aufenthaltserlaubnis für quasi nichts in der Landwirtschaft sklaven oder warum akzeptiert wird, dass ein Land wie Luxembourg massenhaft Firmensitze durch niedrige Unternehmenssteuern anzieht oder Irland die Daten von ganz Europa an die US-Techindustrie verticken darf oder ein Malta massiv davon profitieren kann, dass es im Rest von Europa mit Glückspiel die schlimmsten Verwüstungen anrichtet.
Da hängt strukturell was schief und natürlich ist es für einen deutschen Erdbeerbauern kacke, wenn die Konkurrenz aus Spanien unter ganz anderen wirtschaftlichen Bedingungen produzieren kann. Es wäre aber Aufgabe der Politik dann klar zu sagen “Tja, wir wollen hier keine Erdbeerproduktion” oder “Ja, wir wollen Erdbeerproduktion, aber unter unseren Standards” und nicht ein “Senken wir die Standards halt ab” zu fordern
Tja, ökonomische Integration funktioniert sinnvoll halt nur mit sozialstaatlicher Integration. Das haben die Progressiven beim Thema EU halt auch seit Anbeginn der Zeit immer gepredigt. But, oh well ¯\_(ツ)_/¯
Im Kern ist das einer dieser Grundwidersprüche der EU: Wenn man freien Binnenhandel hat, aber eben keine einheitlichen Gesetze zu Arbeitsschutz, Mindestlohn, Datenschutz & Co, dann geht der Kapitalismus den Weg des höchsten Profits. Und natürlich kann man sich dann wundern, wieso unsere Regierungen dann akzeptieren, dass die deutsche Landwirtschaft einen strukturellen Nachteil hat gegenüber einem Land wie Spanien, wo dann Afrikaner ohne Aufenthaltserlaubnis für quasi nichts in der Landwirtschaft sklaven oder warum akzeptiert wird, dass ein Land wie Luxembourg massenhaft Firmensitze durch niedrige Unternehmenssteuern anzieht oder Irland die Daten von ganz Europa an die US-Techindustrie verticken darf oder ein Malta massiv davon profitieren kann, dass es im Rest von Europa mit Glückspiel die schlimmsten Verwüstungen anrichtet.
Da hängt strukturell was schief und natürlich ist es für einen deutschen Erdbeerbauern kacke, wenn die Konkurrenz aus Spanien unter ganz anderen wirtschaftlichen Bedingungen produzieren kann. Es wäre aber Aufgabe der Politik dann klar zu sagen “Tja, wir wollen hier keine Erdbeerproduktion” oder “Ja, wir wollen Erdbeerproduktion, aber unter unseren Standards” und nicht ein “Senken wir die Standards halt ab” zu fordern
Tja, ökonomische Integration funktioniert sinnvoll halt nur mit sozialstaatlicher Integration. Das haben die Progressiven beim Thema EU halt auch seit Anbeginn der Zeit immer gepredigt. But, oh well ¯\_(ツ)_/¯
Absolut korrekt. Es ist verdrehte Logik, die Abwärtsspirale wieder abzuwerfen.