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Den Appell für einen “demokratischen und humanistischen Diskurs in den Medien” haben bis Dienstagvormittag 447 Medienschaffende, Forscherinnen und Künstler unterschrieben – der Tagesspiegel berichtete zuerst darüber. Die Initiatoren sind der Investigativjournalist und Grimme-Preisträger Silvio Duwe sowie die Autorin Annika Brockschmidt. Alleine schon der Sendungstitel sei journalistisch verantwortungslos. Caren Miosga nutze mit der “Fragestellung und der Wahl ihres Gastes eine von Rundfunkbeiträgen finanzierte Plattform, um Akteuren und Ideologien eine Bühne zu bieten, die im Falle eines Wahlsieges nicht zögern dürften, die Pressefreiheit erheblich einzuschränken oder abzuschaffen”, heißt es weiter.
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Ich meinte Hetzen im Kontext unseres Gesprächs. Ich beschreibe ja, dass es möglich sein sollte, sich über das Migrationsthema offen und dadurch auch kritisch unterhalten zu können, und da kommt gleich „Hetzen“ auf, was nichts zur Sache tut. Ja, es gibt Leute die Kritik ausüben weil sie Hetzen wollen, aber es bleiben zwei völlig verschiedene Sachen, und Kritik führt nicht zwingend zu Hetze.
Zum Rest will ich nur sagen, dass ein großer Fehler in der derzeitigen öffentlichen Debatte es ist, kleine Gruppen zu verallgemeinern, und dadurch effektiv größer zu machen, ja, es gibt maliziöse Akteure, oder so total Hirngewaschene, wo Diskussion tatsächlich eine Zeitverschwendung ist, aber das ist NICHT das 25%+ der Bevölkerung, das letztendlich die Wahlen bestimmt. Es ist eine öffentliche Debatte, man muss an alle denken, die zuschauen. Die Personen womit debattiert wird sind nur ein Instrument, um die Mehrheit zu überzeugen. Wenn man damit nicht umgehen kann, ist eine politische Bestrebung sinnlos.