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    5 months ago

    The other day there was a discussion here about just having government id generate a token that can anonymously verify the user’s age. It’s not as privacy friendly as full anonymity, but at least it’s only between you and the government, which you have to trust for a lot of things anyway. And supposedly some countries in Europe are implementing it that way. Why is this not brought up more?





  • Diese ständige Hoffnungslosigkeit ist eine weitere Sache, die den schlechten Akteuren hilft.

    Interessanterweise, sind es gerade die Rechten, die sich Fakten, und sogar die wissenschaftliche Methode angeeignet haben: man hört immer wieder „basic science“ usw. von Ihnen, wenn sie den zumeist Ideologie-gestützten Argumenten der Linken entgegnen. Sie benutzen es zur Täuschung, aber niemand geht darauf ein, und somit dürfen sie den Anschein, „wissenschaftlich“-angelehnt zu sein, zumindest für ihre unkritische Nachfolger, behalten.

    Es wird hier im Thread behauptet, dass es „versucht wurde“ aber ich glaube, dass sind verzerrte Erinnerungen, denn wie gesagt, zumindest auf öffentlichen Plattformen argumentieren nicht-Rechte vorwiegend ideologisch, oder halt überhaupt nicht. Natürlich gibt es eine akademische Parallelwelt, in diesem Sinne das „Wunderland“, aber darum geht es nicht, es geht darum, im Mainstream einfach darauf hinzuweisen, dass sich „da“ die richtige Lösung befindet. Anstatt sich in andere Richtungen zu verirren, die öfter sogar den Anschein erwecken, GEGEN die Wissenschaft zu sein, was erneut von den Rechten ausgenutzt wird.


  • Ich meinte Hetzen im Kontext unseres Gesprächs. Ich beschreibe ja, dass es möglich sein sollte, sich über das Migrationsthema offen und dadurch auch kritisch unterhalten zu können, und da kommt gleich „Hetzen“ auf, was nichts zur Sache tut. Ja, es gibt Leute die Kritik ausüben weil sie Hetzen wollen, aber es bleiben zwei völlig verschiedene Sachen, und Kritik führt nicht zwingend zu Hetze.

    Zum Rest will ich nur sagen, dass ein großer Fehler in der derzeitigen öffentlichen Debatte es ist, kleine Gruppen zu verallgemeinern, und dadurch effektiv größer zu machen, ja, es gibt maliziöse Akteure, oder so total Hirngewaschene, wo Diskussion tatsächlich eine Zeitverschwendung ist, aber das ist NICHT das 25%+ der Bevölkerung, das letztendlich die Wahlen bestimmt. Es ist eine öffentliche Debatte, man muss an alle denken, die zuschauen. Die Personen womit debattiert wird sind nur ein Instrument, um die Mehrheit zu überzeugen. Wenn man damit nicht umgehen kann, ist eine politische Bestrebung sinnlos.










  • „Hetzen“: da taucht das polarisierte Denken bereits auf. Man muss in der Lage sein, sachbeständig sich unterhalten zu können, wie 1 Million+ Flüchtlinge/Migranten in dem Land einen Anschluss finden sollen, und die Vielzahl an logistischen Entscheidungen zu treffen, um das tragbar zu machen. Ohne dass gleich „besorgter Bürger“ u.ä. fällt. Das hilft auch den Migranten, denn ohne vernünftigen, langfristigen Plan, zu dessen Beschaffung es auch notwenig ist, allgemein Kritik ausüben zu dürfen, endet man mit der mysteriös ansteigenden AFD, die ihnen dann das Leben sehr schwer machen wird.

    Als weiteres Beispiel fällt mir z.B. die dumme Debatte über Transfrauen im Sport ein. Warum weist man nicht einfach auf wissenschaftliche Studien der Leistungsfähigkeit in den betroffenen Sportarten hin, statt da immer eine große ideologische Debatte zu öffnen. Nicht-Rechte haben sich hier im Grunde genommen ähnlich populistisch wie die Rechten verhalten, indem sie auch mit ideologische oder sonstwie off-topic Parolen der Sache angegangen sind, anstatt sich hinzusetzen und denken, was da eigentlich besprochen wird, und wie man damit sachlich, und dadurch auch wirklich konstruktiv umgehen kann.