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Den Appell für einen “demokratischen und humanistischen Diskurs in den Medien” haben bis Dienstagvormittag 447 Medienschaffende, Forscherinnen und Künstler unterschrieben – der Tagesspiegel berichtete zuerst darüber. Die Initiatoren sind der Investigativjournalist und Grimme-Preisträger Silvio Duwe sowie die Autorin Annika Brockschmidt. Alleine schon der Sendungstitel sei journalistisch verantwortungslos. Caren Miosga nutze mit der “Fragestellung und der Wahl ihres Gastes eine von Rundfunkbeiträgen finanzierte Plattform, um Akteuren und Ideologien eine Bühne zu bieten, die im Falle eines Wahlsieges nicht zögern dürften, die Pressefreiheit erheblich einzuschränken oder abzuschaffen”, heißt es weiter.

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  • linule@lemmy.world
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    3 days ago

    Wiederholung ist notwendig! Lügen werden geglaubt, weil sie immer wieder gesagt werden. So funktioniert Propaganda. Menschen fallen nicht beim ersten oder zweiten Mal rein, sondern weil sie den Inhalten Monate oder Jahre-lang ausgesetzt sind. Und deswegen muss die Wahrheit auch wiederholt werden.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      2 days ago

      Ja, aber nur die Wahrheit, nicht die Lügen. Und wenn man den Lügnern eine Plattform gibt, dann wiederholen die ihre Lügen. Außerdem sehen die dann aus wie normale ernstzunehmende Diskussionspartner.

      • linule@lemmy.world
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        3 days ago

        Ich glaube nicht, dass die Lügen endlos wiederholt werden können, ohne sich lächerlich zu machen, wenn überzeugend korrigiert wird. Schwerpunkt überzeugend, was mehr Arbeit erfordert, als immer einfach zu meinen, moralisch überlegen zu sein.

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          2 days ago

          Wo überzeugende Korrektur? Die rückgratlosen Talkshow-Kasper kriegen doch bestenfalls grenzdebiles “Ja. Ja. Interessant.” als Antwort hin, wenn irgendein Politiker mal wieder irgendeinen offensichtlich erstunkenen und erlogenen Mumpitz in die Weltgeschichte rausposaunt.

          Mehr ist auch nicht gewollt, denn man hat ja schließlich Angst, dass die hohen Herrschaften keine Interviews mehr geben, wenn man sie zu hart anfasst.

          • linule@lemmy.world
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            2 days ago

            Das ist tatsächlich Teil des Problems, sie tun immer so als würden sie die Rechten sehr schlecht finden („ideologische Brandmauer“), aber zumeist legitimieren sie sie, indem sie z.B keine gute Fragen stellen, wodurch bei der Bevölkerung den Eindruck entsteht, es gehe nur so um cancel culture und sonst nichts. So macht man die Rechte zu Märtyrer / Verteidiger der Vernunft usw., was logischerweise ihre Beliebtheit erhöht.