Ob Klammern in den Augenbrauen, Fußbäder mit kochend heißem Wasser oder Trinkkuren aus Salzwasser: Im Netz kursiert so mancher "Tipp" zur Behandlung von Migräne. Aus Expertensicht ergibt all das wenig Sinn. Von N. Vahid-Moghtada.
Einzig zu Koffein könne auch aus medizinischer Sicht geraten werden. “Koffein hat auch eine schmerzreduzierende Wirkung. Wenn eine Migräneattacke startet, kann man sie manchmal noch mit Koffein bremsen”, sagt Holle-Lee. Dazu sei eine Menge von 50 bis 100 Milligramm Koffein nötig. Eine Tasse Kaffee, Cola oder eine Koffeintablette könnten in manchen Fällen also wirksam sein.
Hab seit einigen Jahren zum Glück kaum mehr Problem mit Migräne (hoffe das bleibt so), hatte allerdings im späten Jugendalter öfter mal Attacken. Rechtzeitig ne Tasse Kaffee hat da wirklich das ein oder andere Mal Wunder gewirkt.
Colas haben so um die 10 mg Coffein/100 ml. Für eine Migränebehandlung bräuchte man also 500–1000 ml auf ex. Cola ist also mehr eine theoretische Option, ein bis zwei (starke) Tassen Kaffee funktionieren da schon eher.
Der entscheidende Trick ist, die Prodromalphase zu erkennen – bevor der Kopfschmerz einsetzt. Ist individuell verschieden, beginnt aber meist mit einer hochgestellten Wahrnehmung: wird das Licht heller, Geräusche lauter, Gerüche intensiver, plötzlicher ungewöhnlicher Hunger? Dann reicht bei vielen oft eine Tasse starker Kaffee und eine Entspannungsübung, um den Anfall zu kupieren. Wenn Aura, Kopfschmerzen und Übelkeit anfangen, ist der Anfall schon halb durch und oft selbst mit Triptanen nicht mehr gut zu behandeln.
Werde ich beim nächsten mal probieren.
Vor meinem Termin bei ner neurologischen Praxis habe ich ein paar Monate ne Mischtablette Ibuprofen+ Koffein geschluckt.
Bei mir hilft Koffein zwar wenn ich es früh genug merke, aber ich brauche unmengen. Sprich zwei grosse monster rücken an rücken.
Hab seit einigen Jahren zum Glück kaum mehr Problem mit Migräne (hoffe das bleibt so), hatte allerdings im späten Jugendalter öfter mal Attacken. Rechtzeitig ne Tasse Kaffee hat da wirklich das ein oder andere Mal Wunder gewirkt.
Aber davor schreiben:
omg. offensichtlich schadet cola und es hilft nur cola, got it.
Colas haben so um die 10 mg Coffein/100 ml. Für eine Migränebehandlung bräuchte man also 500–1000 ml auf ex. Cola ist also mehr eine theoretische Option, ein bis zwei (starke) Tassen Kaffee funktionieren da schon eher.
Der entscheidende Trick ist, die Prodromalphase zu erkennen – bevor der Kopfschmerz einsetzt. Ist individuell verschieden, beginnt aber meist mit einer hochgestellten Wahrnehmung: wird das Licht heller, Geräusche lauter, Gerüche intensiver, plötzlicher ungewöhnlicher Hunger? Dann reicht bei vielen oft eine Tasse starker Kaffee und eine Entspannungsübung, um den Anfall zu kupieren. Wenn Aura, Kopfschmerzen und Übelkeit anfangen, ist der Anfall schon halb durch und oft selbst mit Triptanen nicht mehr gut zu behandeln.
Schade, an der Aura merke ich es idR, die ist dann noch deutlich vor Kopfschmerzen und Übelkeit. Insgesamt zum Glück nicht sehr häufig bei mir.
Also mir hilft Koffein kaum. Entspannunsübungen hingegen sehr. Selbst wenn Aura schon da ist.