So lange es eine Legislaturperiode dauert, um so ein Urteil rechtskräftig durch alle Instanzen zu klagen haben Politiker doch gar keinen Grund auf sowas einzugehen.
Prognose wie das laufen wird: Dieses Jahr wird als Gegenmaßnahmen das wieder nicht ausreichende Klimaschutzgesetz verabschiedet. Dagegen wird von der Opposition sofort geklagt.
Es vergeht 1 Jahr. Erstes Gericht sagt, natürlich reicht das nicht, bitte nachbessern. Aber halt. Erstmal in Berufung gehen, ob das auch wirklich so stimmt. Und schon wieder ein Jahr rum und nichts passiert. Gleiches Spiel noch 1 mal und ups, schon wieder Wahl.
Tja da können wir dann leider leider nichts mehr machen, dass muss die nächste Regierung regeln. Wie, die muss sich erstmal 1 Jahr einarbeiten, bevor sie überhaupt etwas nachbessert? Na gut, dann warten wir noch ein wenig…
Das wäre schön. Die Raserei auf deutschen Autobahnen ist sehr anstrengend.
Da ist sofortige Abhilfe möglich. Nutze das Tempolimit von praxisnahen 100 und fahr hinter einem LKW. Wenn 120 akzeptabel sind, dann sind es auch 100.
In der allgegenwärtigen LKW-Kolonne fährst du aber 80. Das macht aus einer 4 Stunden Fahrt eine 6 Stunden Fahrt. Und die Autos die permanent mit 150+ links vorbeirauschen, pinnen dich da fest.
Bei jeder Geschwindigkeit dazwischen musst du dauernd die Spur und die Geschwindigkeit wechseln.
(Jedenfalls in BaWü)Auch in RLP, wo zwar fast immer elektronisch 130 ist, aber sich halt keiner dran hält (auf den Strecken auf denen ich öfters unterwegs bin)
Ach deshalb haben offenbar so viele Probleme wenn ich mit 70 über die Autobahn tucker. Nicht das ich ein Problem damit hätte das das andere stört, können ja überholen.
Die Deutschen sind längst mit großer Mehrheit dafür
Hier Söder einfügen: das glaub ich nicht
Nein, kommt nicht. Gez.: Ideologie
Tim Glück gibt’s das Betteridge’s law of headlines.
In dem geleakten Entwurf des Klimaschutzprogramm scheint laut Spiegel-Bericht von Jonas Schaible von einem Tempolimit keine Rede zu sein. Die einzige “größere” Maßnahme im Verkehrssektor: Das Dienstwagenprivileg ausweiten auf noch teurere E-Autos. Die Bundesregierung macht einfach weiter wie bisher in erster Linie Politik für die Autoindustrie und die oberen Einkommensklassen.
Wenn die Leute das Gefühl haben, Klimamaßnahmen sind immer nur Verbote, wird es nicht funktionieren.
Gegenfrage: Was sollen sie denn sonst sein? Es geht ja gerade darum, dass weniger CO2 ausgestoßen wird. Das geht halt auf zwei Möglichkeiten: Zum einen eine Verhaltensänderung und zum anderen technischer Fortschritt. Blöd gesagt: Dass die Leute halt nicht in die DomRep fliegen, um am Strand zu liegen und dass sie dann halt irgendwie eine klimafreundlichere Heizung einbauen statt den Braunkohleofen. Eigentlich naheliegend.
Dann hast du aber halt einen haufen verzogener Kleinkinder, die auf die Barrikaden gehen, wenn sie aus Ostalgie nicht mehr mit Braunkohle heizen sollen, die darauf bestehen, dass es ein Grundrecht ist, 3x im Jahr zum Saufen nach Malle zu fliegen und den Verbrennermotor für UNESCO-Weltkulturerbe halten, weil Brumm Brumm. Die Solarzellen häßlich finden, Bürgerinitiativen gegen Windräder gründen und so weiter.
Gefüttert wird diese Armee von geistigen Kleinkindern von miesen Ölbaronen, Ölscheichs, dem russischen Diktator und Völkermörder, den Trump-Finanziers, von Leuten, die Journalisten in ihrer Botschaft ermorden lassen, die einfach weiter Öl & Gas verkaufen wollen. Die haben Medien gekauft, haben ihre Social Media-Netzwerke und verbreiten dort die wildesten Schauermärchen.
Wie willst du da das Ziel erreichen?
Grundsätzlich richtig, aber man kann es durch Anreize machen. Also etwa Förderungen.
Aber wie? Was wäre jetzt hier konkret beim Thema Tempolimit der Anreiz bzw. die Förderung? Oder wie willst du den CO2-Ausstoß im Verkehr senken durch Anreize?
Ich habe keine 5-Minuten-überlegen-perfekte-Lösung für das konkrete Problem. Wollte nur nochmal sagen, dass es tatsächlich mehr als nur Verbote gibt, was in deiner Antwort eher verneint wurde.
Wie viele Verbote gibts denn bis jetzt?





