

Naja, mit dem Fokus auf Standalone-Nutzung sehe ich da schon einen ziemlich gewaltigen Bruch.
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Naja, mit dem Fokus auf Standalone-Nutzung sehe ich da schon einen ziemlich gewaltigen Bruch.


Ganz ehrlich: Wenn es dir ohnehin um einen Einstieg geht, dann greif dir ne Meta Quest 2 für 150€ gebraucht aus der Bucht. War mein erstes Gerät, das ich dann wegen “Speicher voll” und nicht vorhandener Mixed Reality bei regelmäßiger Nutzung gegen eine Meta Quest 3 eingetauscht habe. So viel muss solch ein Gerät aber erst einmal genutzt werden, dass eine Quest 2 nicht ausreichend ist.
Der Unterschied zu Geräten, die neu ein vielfaches kosten, ist wirklich marginal.


Rundfunk ist divers und dort soll es ein Angebot für alle geben.
This. Wenn der Dlf sich auf das Dlf Nova-Publikum fokussiert - wo sollen denn dann die verkopften abgeholt werden?


Ich hab zudem das Gefühl, dass die Bahn seit Monaten immer voller wird.
Die Deutsche Bahn hat in der ersten Jahreshälfte einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt - der erste Gewinn seit sieben Jahren. (…) Den Hauptgrund für das kräftige Plus sieht die Bahn in den hohen Kraftstoffpreisen. Zahlreiche Pendler und Fernreisende seien vom Auto auf den Zug umgestiegen. Der Bahn komme aber auch “ein kleiner Rechentrick” zugute (…)


Das ist aber keine realistische Rechnung. Bei kleineren Beträgen fallen die Mindestgebüren viel stärker ins Gewicht, Extrembeispiel wäre die Eisdiele wo jemand ein Eis mit einer Kugel mit Karte zahlt.
Auch hier gerne Fakten statt Gefühle: Erstes Ergebnis - Future Payments verlangt eine Mindestgebühr von sagenhaften 0,04€ pro Transaktion.
Das ist gegenüber dem Zeit- und somit Kostenaufwand beim Kleingeld wechseln zuzüglich Gebühren für Kleingeldbeschaffung und Aufwand der Bargeldeinzahlung (inklusive Ausfall durch Blüten) nahezu nichts. Jede:r von uns weiß, wie viel länger die Bargeldabrechnung an der Supermarktkasse gegenüber der Zahlung per NFC dauert. Das sind erhebliche Kosten für den Handel. Und der Zeitfaktor schlägt sich bei der Abrechnung im Café noch weit deutlicher auf die Kosten und ergo den Gewinn aus.


Ich würde mir das wirklich wünschen, dass das diesmal nicht wie jedes mal läuft.
Mit der Corona-Warn-App lief es doch auch zufriedenstellend.


Während meiner Erfahrung in solch einem Kleinbetrieb waren die Verluste durch Blüten, welche in der Kasse landeten, weit größer als die mageren Abgaben für die Annahme von Kartenzahlungen.
Um mal ein wenig Tageslicht an das wiederkehrende Argument der Gebühren zu bringen:
Das kleine Café in unserem Beispiel hat einen monatlichen Umsatz von 8.000 Euro und führt 400 Transaktionen im Monat durch. Etwa 30% der Zahlungen erfolgen über Visa- oder MasterCard-Kreditkarten. Bei einem durchschnittlichen Transaktionsbetrag von 25 Euro und einer Kreditkartengebühr von 1,19% können wir die monatlichen Kosten leicht berechnen.
Die Gesamtkosten setzen sich aus den Transaktionsgebühren, der Service-Pauschale und den Einrichtungsgebühren zusammen. Die monatlichen Gesamtkosten bei Kartenzahlungen betragen maximal 76 Euro, während die monatlichen kartenzahlung kosten für ein gemietetes Kartenterminal bei einem Umsatz von 8.000 Euro 83,54 Euro betragen.
Und das sind die Gebühren bei Kreditkartenzahlungen. Bei Debitkarten sind sie ja nochmals deutlich niedriger gedeckelt und kein Vergleich zu dem, was PayPal, Lieferando & Co. den Händler:innen abzwacken.


Die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit von Staat, Forschung und Wirtschaft. In unserem Auftrag bildet die Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND) gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der Bundesdruckerei GmbH, Fraunhofer AISEC, PwC Deutschland sowie Meiré und Meiré ein interdisziplinäres Team, das eine digitale Identitätslösung schafft, die höchsten Sicherheitsansprüchen genügen und intuitiv nutzbar sein wird.


Soweit ich mich erinnere, ist die Abschaffung des Bargeldes in Deutschland Verfassungswidrig.
Um eine solche geht es hier ja nicht.


Weil die dann auf einmal anfangen müssen, Steuern zu zahlen?


Hatte allerdings kapitalmarktgedeckte Staatsfonds nach norwegischem Vorbild geplant, die wären heute fett und reif.
Und wovon nährt sich dieser norwegische Staatsfonds? Durch den Mietenwahnsinn in Berlin, NRW und der halben Republik, der die Leute in Massen in die Armut treibt.
Wenn das die Zukunft sein soll, möchte ich kein Teil dieser Zukunft sein.


Blüm hatte immerhin die Funktion des Feigenblatts. Ansonsten muss ich aber, auch wenn er mir selbst für einen CDA-Vertreter zu neoliberal ist, Radtke da zumindest in Schutz nehmen: Seit Merz sich Linnemann an die Seite geholt hat und mit ihm den Sozialabbau zum Kernthema gemacht hat, nimmt Radtke Merz wie kein zweiter mit höherem Posten in der Union öffentlich in die Zange. Was längst so weit geht, dass die inzwischen anscheinend nur noch über- und nicht mehr miteinander reden.
Und das eben schon, bevor es en vogue war, im Kanzlerwahlverein gegen Merz zu schießen.


Dadurch, dass 10 Personen dasselbe Konto nutzen könnten, erschließt sich mir nicht, warum z.B. ein Führerschein nicht auch zur Identifikation ausreichend wäre.
Die Frage habe ich vor ein paar Monaten einer Kontrolleurin gestellt: Ob es nicht ausreicht, meine GKV-Karte vorzuzeigen, damit ich eben den Personalausweis nicht jeden Tag mit mir rumschleppen muss. Laut ihrer Aussage ist relevant, ob es sich um einen amtlichen Ausweis handelt - ergo genügen Reisepass, Personalausweis - oder eben auch Führerschein.
Bringt mich mit meinem Problem persönlich bloß nicht weiter, da ich bloß gelegentlich Carsharing nutze und mein Führerschein entsprechend für gewöhnlich im Schrankfach liegt. Aber dich vielleicht. 😉


Die Kulanz ist an der Stelle ja nachvollziehbar. Bei dem Deutschlandticket in meinem Verkehrsverbund ist ja nicht einmal ein Foto hinterlegt - ergo können schlicht 10 Leute mit den selben Logindaten das gleiche Ticket parallel vorzeigen. Wer da als Kontrolleur:in keinen Ausweis verlangt kann das kontrollieren ja auch gleich ganz sein lassen.


Nur einmal meinen Studentenausweis vor paar Jahren, und ich fahre viel Bahn.
Es geht nur um das Deutschlandticket. Und das ist nur mit Personalausweis gültig.


musste btw noch nie bei IRGENDEINEM TICKET meinen Perso ziehen!
Es geht nicht um irgendein Ticket, es geht um das Dticket. Dazu lautet die Aufforderung regelmäßig Bitte einmal die Fahrausweise vorzeigen, Fahrgäste mit Deutschlandticket bitte den Personalausweis dazu. Ohne diesen ist es eben nicht gültig. Wenn das in deinem Verkehrsverbund ignoriert wird - herzlichen Glückwunsch.


Wie viele Plastikkarten hast du denn dass du da “wühlen” musst
Es sind 7. Und ich wünschte, es wären 0.
und wie oft wirst du kontrolliert dass es ein wirkliches Problem darzustellen scheint?
Mindestens 2x am Arbeitstag.
Viele Anbieter haben das D-Ticket doch schon in einer App integriert
Na genau das ist doch mein Punkt: Was bringt es mir, das Ticket in der App zu haben, wenn ich bei jeder Kontrolle (also 2x täglich) aufgefordert werde, zusätzlich meinen Personalausweis vorzuzeigen? Ja, das wäre grundsätzlich eine Plastikkarte weniger, aber bei jeder Fahrt in der App und zusätzlich im Portemonnaie suchen zu müssen, wäre ja noch irrwitziger.
Wie sehr das nervt, mag man vielleicht nicht vor Augen haben, wenn man mit der Situation nicht Tag für Tag konfrontiert ist.


Puh, gerne. Als Bahnpendler bekomme ich Tag für Tag leicht die Krise, bei jeder Fahrkartenkontrolle nach Plastikkarten zu wühlen. Ein digitales Ticket (“Deutschlandticket”) wird für meine Begriffe ad absurdum geführt, solange ich dabei jedes Mal noch einen Personalausweis vorzeigen muss.
Sollte tatsächlich beides kommen, wäre ich möglicherweise leicht begeistert, beim Verlassen des Hauses die allgemeine Taschenkontrolle (Schlüssel? Handy? Portemonnaie?) um ein sattes Drittel abzukürzen.
Das stimmt schon, für mich bleibt aber noch der fade Beigeschmack aus der Erinnerung, als die Großbäckerei Steinecke nach Auslaufen des MwSt-Rabatts als Hilfsmaßnahme während der Pandemie die Preise kräftig anzog und dabei in Aushängen darauf hinwies, wie sehr sie die Preiserhöhungen bedauern, die aber aufgrund der politisch gewollten Steuererhöhung doch unausweichlich seien. Tatsächlich verbarg sich dahinter nichts anderes als ein Auslaufen des Rabatts. So kann man sich einen Kundenboykott eben auch erkämpfen.
Im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation der Gastronomie insgesamt kann ich den Schritt aber trotz des Beigeschmacks politisch noch nachvollziehen - anders als bei der Senkung der Luftverkehrssteuer, während die Branche bereits in Rekordlaune war und die Steuergeschenke natürlich lieber an die Investor:innen als die Kundschaft weitergab.