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Cake day: May 31st, 2024

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  • Wenn du Brüste, Politik und Katzen bekommst, dann weil du das sehen willst.

    Falsch. Ich bekomme diese Dinge zu sehen, weil die Maschine will, dass ich sie zu sehen bekomme. Ich kann natürlich immer wieder auswählen, dass ich Dinge nicht sehen möchte, um dann wiederum neue Dinge geliefert zu bekommen, die ich nicht sehen möchte - also die Slotmachine bedienen, wie in einem Casino. Aber das möchte ich nicht, mir ist meine Zeit für so etwas einfach zu schade.

    Im Endeffekt war es besser für meine Psyche und hat weniger Zeit gekostet, einfach meinen Account zu löschen.


  • Laut dieser Webseite hat es 1996 zwischen 2900 und 3400 Dollar gekostet. Inflationsbereinigt wären das heute 5950 bis 6976 Dollar. Also ja, ein echt teures Stück Hardware damals.

    Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich hab sicher nicht mehr als 30€ dafür bezahlt und es irgendwo auf eBay oder Kleinanzeigen bekommen. Das ist aber auch schon viele Jahre her.

    Hab’s grad frisch nochmal rausgekramt, es war sogar noch eine Tastatur dabei. Die für den Preis jedoch extrem enttäuschend ist, sie tippt sich als würde man auf Radiergummis einschlagen.

    Die Anschlussvielfalt finde ich jedoch auch heute noch toll. 3.5mm für Kopfhörer und Mikrofon, seriell, parallel, VGA, PS/2, Infrarot. Und zwei PC Card-Slots hat das Ding auch noch, man kann damit W-LAN und USB 2.0 nachrüsten, ein CD-ROM-Laufwerk anschließen uvm.


  • Ich hab sogar noch ein Windows 95-Tablet. 🥰 Dank eines sagenhaft schnellen Pentium 233MHz-Prozessors kann das auch MP3-Dateien mit hoher Bitrate ruckelfrei abspielen! 🤯

    Zu viel mehr taugt es allerdings auch nicht, da das eingebaute DSTN-Display heftige Schlieren zieht und Bewegtbildinhalte überhaupt keinen Spaß machen. Wir hatten ja damals nix…

    Man kann allerdings einen VGA-Bildschirm anschließen und Planet of Death drauf zocken.


  • nützliche Inhalte

    Das muss Ragebait sein! Instagram war vor vielen Jahren vielleicht noch so, aber spätestens seit sie den Feed algorithmusbasiert umgestellt haben und man nicht mehr nur noch die Inhalte von den Accounts sieht, denen man folgt, ist der Nutzen massiv zurückgegangen. Mit der Einführung von Videos und Stories wurde die Transformation zur Dopaminkick-Slotmachine dann vollends vollzogen.

    Ich hatte irgendwann keine Lust mehr auf diese Zeitverschwendung - wenn der Feed nur noch aus Brüsten, Politik-Wut und Katzenvideos besteht, geht nichts von Mehrwert verloren, also habe ich den Account gelöscht.

    Ich habe mich aus Spaß (und Langeweile) letztes Jahr mal wieder kurz auf Instagram registriert, da wurde ich dann vom Algorithmus wohl aus irgendeinem Grund als Pädo-Profil eingestuft und mein gesamter Feed war nur noch gefüllt mit leichtbekleideten 15-jährigen Mädchen. Absolut widerlich.

    Aber immerhin war es nicht so schlimm wie bei Facebook letztes Jahr. Registriert, niemandem gefolgt, Homescreen direkt voll mit Ausländerhass. Läuft bei Meta.

    Edit: Das war so absurd, ich hatte extra einen Screenshot gemacht und mittlerweile total verdrängt, dass die leichtbekleideten Teenager ja sogar noch von Alice Weidel-Beiträgen unterbrochen wurden. Was für eine grauenhafte Mischung, ein Garant für das Absterben sämtlicher Resthirnzellen.





  • Wenn man OV will schränkt sich die Auswahl sehr stark ein

    In den neuen Bundesländern ist das ein riesiges Problem. Hier in Mecklenburg-Vorpommern zeigt fast kein Kino überhaupt englische Filme. Selbst in Rostock wird nur 1x pro Woche einer gezeigt - außer wenn HanseSail ist, dann bekommen wir dank der englischsprachigen Touristen auch mal 2-3. 😵‍💫

    (Wir haben noch ein kleines Kino, da laufen zwar englische Filme aber fast immer nur mit deutschen Untertiteln und lange nachdem sie schon im Streaming verfügbar sind, eeeeeh…)

    Die ewiggestrigen Boomer sind leider die größte Zielgruppe und keiner von denen spricht Englisch. Damals in der DDR hat ja Russisch gereicht.





  • Ich liebe das Capitol-Kino hier in der Rostocker Innenstadt. Das besteht seit den 1950er Jahren und hat einfach ein tolles Ambiente. Wir haben noch einen großen Saal mit Balkon und Deckenlicht, rote Sitzbänke und einen sehr urigen Schachbrett-Fliesenboden mit goldverzierten Lampen:

    Leider nagen der Zahn der Zeit und die schwindenden Besucherzahlen aber auch an dem Kino. :( Während COVID wurde wohl längere Zeit die Heizung abgestellt und in einem der Säle ist die Leinwand dadurch extrem fleckig geworden, darauf Filme zu schauen macht echt nicht mehr so viel Spaß.

    Und leider sind die Ticketpreise inzwischen so hoch, dass das Kino oft einem Liminal Space gleicht. Ich hatte tatsächlich schon Filme, bei denen der ganze große Saal leer war und die Anlage nur für mich hochgefahren wurde - eine “Privatvorführung” ist zwar schon irgendwie ganz cool, aber das kann ja nicht rentabel sein:

    Mich macht das schon traurig, weil das Kino wohl so wie es aktuell betrieben wird, nicht mehr lange bestehen wird. Es gehört zur CineStar-Gruppe und die treffen dort oft extrem fragwürdige Entscheidungen. Einige, an die ich mich noch erinnere:

    • “Civil War” wurde ein einziges Mal auf Englisch gezeigt, spät an einem Sonntag. Der Saal war brechend voll, es gab trotzdem keine weiteren Vorführungen.
    • Marvel-Filme werden teilweise wochenlang vorgeplant, der letzte Captain America-Film lief zwei Wochen lang jeden Tag im Originalton. Es gab nach dem ersten Tag schon kein Interesse mehr und die Säle waren leer, wurde trotzdem durchgezogen.
    • Auch Filme anderer großer Studios wie Disney werden absolut immer zu den besten Zeiten gezeigt, in Wish ist fast keiner reingegangen (außer mir).
    • Teilweise wird exzessiv Werbung gespielt, mein persönlicher Rekord bisher: 25 Minuten sitzen bis es losgeht.
    • Animes werden sehr stiefmütterlich behandelt, auch hier gibt es oft nur zwei Vorführungen - eine auf Japanisch und eine mit deutscher Synchro. Bei Demon Slayer wurde die Luft schon extrem dünn, weil dort einfach jeder rein wollte, es gab auch hier keine weiteren Vorführungstermine.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass im CineStar-Management ein paar Boomer sitzen, die immer noch alles nur auf Disney und Marvel setzen und denen der Rest komplett egal ist - aber so arbeitet man halt auch stark an den Interessen der (jüngeren) Besucher vorbei.

    Nürnberg macht vor, wie man Kino viel besser gestalten kann. Dort laufen die Drei Fragezeichen-Hörspiele, man kann im Sommer Kinos auf dem Dach schauen, es gibt Tanzflächen mit Veranstaltungen, eine großen Cafe-Bereich mit Public Viewing-Events und vieles mehr. Die versuchen dort, das Kino zu einem allgemeinen Erlebnisort zu machen und ich denke, das wird auch in Zukunft Bestand haben. Aber die ewiggestrigen Kinos, die einfach nur stumpf Hollywood-Blockbuster abfahren, werden irgendwann untergehen.

    Und man muss leider auch sagen, dass uns Tiktok, Instagram und all die anderen Drecksplattformen das Kinoerlebnis versauen. Hear me out: Ich sehe immer mehr junge Zuschauer, die sich nicht mehr auf die Filme konzentrieren können und wenn mal eine Szene ein paar Minuten gehalten wird, sofort ihr Smartphone rausholen müssen, um irgendwelche Feeds durchzuscrollen.

    Das Capitol hat zwar den Vorteil, dass vier Säle unterirdisch sind und es dort kein Netz gibt (perfekt, um Spider Man zu schauen), aber das hilft auch nur bedingt - dann scrollen einige ihre Galerie durch oder fummeln an ihrer Smartwatch rum, hauptsache man kann irgendwas machen um sich abzulenken.

    Ich hatte leider auch schon Vorstellungen, bei denen ich andere Leute anbrüllen musste, weil sie nicht aufgehört haben zu labern und eine normale Konversation keine Abhilfe geschaffen hat. Wenn das Publikum asozialer wird, bleiben auch mehr Leute fern. Mich nervt das auch, auch wenn ich immer versuche, mir mein Hobby von solchen Leuten nicht vermiesen zu lassen - aber das klappt leider nicht immer.

    Mittlerweile schaue ich manche Filme lieber zu Hause auf dem Beamer. Wie Ultralativ sagen würde: Und das ist furchtbar schade.


  • Die letzte Woche ist schon wieder mit einem Trashfilm im Kino geendet - diesmal mit “Mercy”. Chris Pratt sitzt 95% des Films in einem Stuhl - das war noch nichtmal so schlimm, aber der Film sendet eine merkwürdige Message darüber, wie geil Massenüberwachung und der Polizeistaat sind. Da fällt mir eigentlich nur noch das “Boah weiß ich nicht, Digger - muss das?”-Meme ein.

    Ich hoffe, diese Woche wird besser enden - nach Greenland 2, The Housemaid und Mercy kann’s ja eigentlich nicht schlimmer werden. 🤣 Vermutlich werden sie “Send Help” zeigen, der sah tatsächlich ganz ansprechend aus.

    Um meinem Körper etwas Gutes zu tun, habe ich mir nun ein Walking Pad gekauft, das hoffentlich irgendwann in dieser Woche ankommt. Ich habe vor, jeden Tag während der Arbeit 1-2 Stunden zu gehen um Pfunde zu verlieren und nicht mehr so durchzuhängen. Mal schauen, ob ich meinen inneren Schweinehund besiegen kann und das tatsächlich durchziehe.

    Momentan schneit es kräftig. Die Nachbarskinder bauen hoffentlich wieder einen Schneemann und rodeln durch meinen Garten, das war schon irgendwie ganz süß. Auch wenn sie mir einen Streich gespielt und einen großen Weihnachtsbaum vor meine Tür geworfen haben, das hätte nicht unbedingt sein müssen. Da kommt man abends nach Hause und es liegt so ein Riesenteil vor der Tür! 🤣 Och nöööö!



  • Wenn ich schon den Begriff “Lifestyle-Teilzeit” höre, habe ich direkt das Bedürfnis etwas kaputtzuschlaahn.

    Erst poltert unser allseits geliebter Fotzenfritz gegen die faulen Arbeitslosen und setzt die verpflichtende 40h-Woche mit der neuen Bürgergeldreform durch und nun soll das auch noch auf den Rest der Bevölkerung ausgeweitet werden.

    Ich persönlich schaffe dauerhaft einfach keine Vollzeitarbeit mehr, seit ich nach mehreren Jahren in einem Callcenterjob komplett abgekackt bin. Daher mache ich 32 Stunden pro Woche und bin damit sehr gut lebensfähig - ich komme klar.

    Diese Regelung würde nun bedeuten, dass ich das irgendwie nachweisen muss. Wahrscheinlich müsste ich mir einen Therapeuten suchen, der schwarz auf weiß bestätigt, dass es einfach nicht mehr geht - und würde somit jemandem den Platz wegnehmen, der ihn viel dringender bräuchte als ich. Mal abgesehen von der Zeit, die ich mit diesen unnötigen Besuchen verbraten würde und der Belastung des Gesundheitssystems (da das ja der Steuerzahler blechen muss).

    Wie immer, es ist typisch CDU: Man macht Symbolpolitik gegen die eigene Bevölkerung zu Gunsten von Aggrorentnern, die eh nicht mehr selbst arbeiten müssen. “Die faulen jungen Leute” verkauft sich in der Wählerbasis ja auch sehr gut. Aber dann wird wieder rumgeheult, wenn diese dann extreme Parteien wie die AfD wählen, weil sie sich komplett hintergangen fühlen… 😵‍💫

    Edit: Selbst wenn es körperlich machbar wäre, würde es sich schon rein finanziell nicht lohnen, 8h mehr pro Woche zu machen, da die Sozialabgaben kräftig reinhauen. Ich hab’ ja nichtmal wirklich einen finanziellen Anreiz. Das muss wohl dieser “Lifestyle” sein, von dem da geredet wird. 😑


  • Dieses Jahr kommen sehr viele Kinofilme raus, ich werde vermutlich fast jede Woche mindestens 1x im Kino sein.

    • der Januar ist bisher recht trashig, mit so Quatschfilmen wie “Greenland 2” und “Mercy”, aber “Send Help” könnte es vielleicht noch retten
    • im Februar kommt eine restaurierte 4K-Version von Prinzessin Mononoke in die Kinos 🥰
    • mit “Marty Supreme” hat A24 nach sehr vielen Misserfolgen (The Legend of Ochi, The Smashing Machine) endlich mal wieder einen sehr gut bewerteten Film produziert, der startet bei uns Ende Februar
    • auf März freue ich mich sehr, denn da kommt “The Astronaut” raus - ich brauche mal wieder meinen SciFi-Fix!
    • im Mai können wir den Mandalorian-Film sehen (The Mandalorian & Grogu) - von allen Star Wars-Serien fand ich die noch am unterhaltsamsten, mal sehen wie der wird
    • der Juni ist krank vollgepackt - mit “Disclosure Day” kommt ein neuer Steven Spielberg-Film raus (der Trailer ist sehr gut), für Trash ist mit “Masters of the Universe” auch weiterhin gesorgt (dem Trailer nach zu urteilen ist es jedoch bewusster Trash und könnte ganz cool werden) und den fünften Teil der Toy Story-Reihe und einen Supergirl-Film kriegen wir da auch noch
    • ein Live-Action-Remake von Vaiana / Moana kommt im Juli (ob wir sowas wirklich brauchen, weiß wohl nur Disney), als Juli-Abschluss bekommen wir auch einen neuen Spider-Man-Film mit Tom Holland
    • nach Pixar im Juni kriegen wir im Oktober mit “Forgotten Island” auch einen neuen Dreamworks-Animationsfilm und es gibt mit “The Social Reckoning” einen Nachfolger zu dem erfolgreichen Facebook-Film “The Social Network” - aber diesmal ohne Jessie Eisenberg, der hat keinen Bock mehr, Mark Zuckerberg zu spielen. 🤣
    • der Dezember wird auch krass: Avengers Doomsday soll Gerüchten zufolge 3h45min gehen, Violent Night erhält einen Nachfolger und Dune 3 kommt auch raus - mit dem 17. Dezember sogar am gleichen Tag wie Avengers (ich glaub da muss ich mir Urlaub nehmen)

    Und das war längst nicht alles, im Februar läuft auch noch “Cold Storage”, im März “Good Luck, Have Fun, Don’t Die” und der YouTuber markiplier hat auch einen eigenen Horrorfilm produziert namens “Iron Lung”, der in sechs Tagen starten soll. Dieses Jahr ist ein richtig gutes Jahr für Filmfans! 😍