

oha. das tut mir mega leid. ich hoffe du bist nun in einem empathischeren umfeld mit menschen, die dich einfach sein lassen. wir tun uns echt soviel bullshit an in diesem kurzem leben, dass uns gegeben ist. fühl dich gedrückt. wenn es gott wirklich gäbe, dann wäre er ja ursache unserer existenz (so jedenfalls wurde mir das als bravem protestanten beigebracht), also können wir nix dafür wie wir sind. wir sind einfach. ich verstehe, dass einige menschen trost vor der endlichkeit im glauben suchen - mir nimmt das zuviel zeit. ich muss hier glücklich werden, denn am ende wartet nichts auf mich.
darf ich fragen, ob es sachen an deinem alten geschlecht (sorry, ich hab keinen schöneren ausdruck gefunden) sein gibt, die du vermisst? vorteile? was sind unerwartete gute oder schlechte seiten im neuen leben? und gibts manchmal so ein was wäre wenn gefühl (also was wäre, wenn ich von vorneherein mädchen gewesen wäre, oder meine eltern nicht in diese sekte gegangen wären)?
ich frage vollkommen ehrlich aus reinem interesse ohne irgendwelchen suggestivquatsch. ich hab zwar das glück mich als mann von anfang an wohlgefühlt zu haben, merke aber, dass es immer wieder so was wäre wenn gedanken gibt, wo man sich vorstellt wie ein anderes leben ausgesehen hätte. keine zerdenker sein, kein adhs, damals einfach mal alleine für ein jahr in die welt hinein oder so.
also mir gehts gut. ich hab ein gutes leben und bin glücklich. aber mein kopf wirft mir immer wieder vor, dass ich das leben nicht vollumfänglich genug auskoste, nicht alles ausprobiere und am ende sterben werde und es gerade mal geschafft haben werde ein einziges leben gelebt zu haben…






haha, ich würde dir gern mut zusprechen, aber meine sind 1,5 und 3,5 und wir haben sehr ähnliche probleme.
ich fühle mich manchmal wie lou von little britain.