• Matombo@feddit.org
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    12 hours ago

    “Mitte” hat endgültig sämtliche bedeutung verloren

    ein großer schritt hinn zu newspeak in der man nur noch parteigedanken ausdrücken kann weil sämliche bedeutung aus der sprache verschwunden ist

    • Übercomplicated@lemmy.ml
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      11 hours ago

      Ich habe lange nicht so gelacht. Da habe ich wohl mein neues Lieblingslied für die Woche, vielen Dank! Und das Cover-Art… Chefs-Kuss

    • Aniki@feddit.org
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      15 hours ago

      ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, nur dass es sich so anfühlt als müsste ich etwas dazu sagen.

      • Freakazoid! @feddit.org
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        12 hours ago

        das problem mit “mitte” ist ja, dass ihre position ein konstrukt aus den extremen rändern darstellt. wenn ich also sage, dass ich in der mitte stehe und das während ein gesellschaftlicher rechtsruck stattfindet, beschreibe ich meine position nicht als fixpunkt, sondern sage eigentlich, dass ich mit nach rechts rücke. überhaupt ist die aussage in der mitte zu stehen recht unreflektiert, weil es unterstreicht, wie wenig man sich mit den eigenen positionen auseinandersetzt. und das soll jetzt nicht heißen, alle menschen müssen ultralinks sein um ein gegenangebot zum rechtsruck zu geben - ich meine nur, dass “mitte” kein argument, sondern eine ausrede ist. gibt viele leute, die ich eher “mittig” einordnen würde und die vernünftig und klar argumentieren können und gefestigte politische positionen haben - nur sagen die selten “ich bin in der mitte”, sondern "das ist meine meinung, weil… "