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Mit der Reform des #Heizungsgesetzes suggeriert die Politik, wir könnten die #Gasheizung retten, indem wir auf grünen #Wasserstoff setzen. Doch die Physik zeigt: Dieser Weg ist so ineffizient, dass er sich nicht rechnen kann. So verlieren wir nur wertvolle Zeit bei der #Energiewende und beim #Klimaschutz – und bleiben weiterhin von riskanten Erdgasimporten abhängig. Wem nutzt das eigentlich? 🤔
Das Grundübel ist, dass der Gesetzgeber hier überhaupt über Technologie fachsimpelt. Einfach CO2 Steuer rauf, gerne mit Ausschüttung über Klimageld, und die Leute kommen schon auf den Trichter.
Über die Hälfte der Deutschen lebt zur Miete und den Vermieter interessiert es nicht, wie teuer die Betriebskosten sind. Da ist das einzige was zählt die Kosten für die Installation.
Was eher passieren wird, ist dass in ein paar Jahren dann Wasserstoff subventioniert wird, um den ganzen armen Leuten zu helfen, die sich heute noch Gasheizungen kaufen und deren Heizkosten jetzt überraschend explodieren. Das hätte ja keiner kommen sehen können. Wenn man heute dafür sorgt, dass noch genug Gasheizungen eingebaut werden, wird in ein paar Jahren der politische Druck ganz automatisch hoch genug werden. Wenigstens die Gaslobby zeigt sich hier weitsichtig.
Ich kann dir nur empfehlen, mal in das alte Heizungsgesetz zu schauen. Da wird gerne behauptet, dass das “so kompliziert” sei, dass das “unverständlich” sei oder oder oder, aber am Ende ist das alles total sinnvoll:
Das ist halt ein Gesetz, was umfangreich und deutschlandweit die Heizungslandschaft regeln soll. Diese Grundidee, dass alles in zwei Sätze oder ein TikTok-Video passen muss, ist halt grundfalsch. Das sind wenn du es mal in Word kopierst, 3 DIN A4-Seiten. Was halt völlig ok ist für eine komplexes Thema, das v.a. von Fachleuten bearbeitet wird. Da kannst du dann “Wall of Text” schreien, aber irgendwie … braucht es halt manchmal Text.
Ich habe jetzt gerade leider nicht diese Grafik bei mir weil ich am Mobiltelefon bin und recherchen da immer so aufwändig sind … aber ich erinnere mich gut an dieses Diagramm das sagt:
Vom weltweiten gesamten Energieverbrauch sind ca. 50% fossile Rohstoffe direkt + 50% Strom (meist ebenfalls fossile Rohstoffe). Genau genommen:
25% Kohle und Gas in der Schwerindustrie (Stahl, Zement, Düngemittel)
25% als Flüssigtreibstoff für Autos, Schiffe, Flugzeuge usw.
25% für Haushaltsstrom
25% für Gewerbestrom
Was ich damit sagen möchte ist, Leute konzentrieren sich nur auf einen vergleichsweise extrem kleinen Sektor und nageln sich dann darauf fest. Es braucht nicht eine gleichmäßige Energiewende in allen Sektoren gleichzeitig. Es ist z.B. völlig in Ordnung, erst mal nur den halben Stromsektor umzustellen, dann die Schwerindustrie umzustellen und sich danach um den Rest Gedanken zu machen.
Das wäre wahrsl. auch besser so denn ich denke, in der Schwerindustrie sind Erfolge viel rascher zu erzielen. Überlege: Um 25% des gesamten Energieverbrauchs zu begrünen, kannst du wahlweise 100 Unternehmenschefs von großen Unternehmen überzeugen oder stattdessen ca. 40 Millionen Auto-Besitzer in Deutschland. Was, denkst du, ist einfacher?
Die bittere Wahrheit ist, dass wir auf 0 kommen müssen. Global. Wir haben jetzt schon zu viel CO2 in der Atmosphäre und der Klimawandel kickt jetzt schon. Je mehr wir ausstoßen, desto schlimmer wird es. Wir müssen also die Industrie und die Heizungen und alles andere umschalten, sonst sind wir komplett gefickt. Und ich fürchte, dass wir spätestens dann jetzt mit der Trump-Regierung und all dem total gefickt sind und noch zu unseren Lebzeiten hart im Arsch sein werden.
Spricht von konkreten technologien und verweist noch auf ne DIN, die du warscheinlch nicht mal gratis bekommst. Warum so komplex, wenn man den Menschen das ganze über CO2 Steuer auf die Brennstoffe austreiben kann?
Das Grundübel ist, dass der Gesetzgeber hier überhaupt über Technologie fachsimpelt. Einfach CO2 Steuer rauf, gerne mit Ausschüttung über Klimageld, und die Leute kommen schon auf den Trichter.
Über die Hälfte der Deutschen lebt zur Miete und den Vermieter interessiert es nicht, wie teuer die Betriebskosten sind. Da ist das einzige was zählt die Kosten für die Installation.
Zumindest müssen seit 2023 auch Vermieter einen entsprechend hohen Anteil der CO2 Kosten tragen wenn die Energiebilanz der Immobilie schlecht ist.
Und was macht der Vermieter, wenn er höhere Kosten hat? Richtig, er legt diese auf den Mieter um.
Was eher passieren wird, ist dass in ein paar Jahren dann Wasserstoff subventioniert wird, um den ganzen armen Leuten zu helfen, die sich heute noch Gasheizungen kaufen und deren Heizkosten jetzt überraschend explodieren. Das hätte ja keiner kommen sehen können. Wenn man heute dafür sorgt, dass noch genug Gasheizungen eingebaut werden, wird in ein paar Jahren der politische Druck ganz automatisch hoch genug werden. Wenigstens die Gaslobby zeigt sich hier weitsichtig.
Ich kann dir nur empfehlen, mal in das alte Heizungsgesetz zu schauen. Da wird gerne behauptet, dass das “so kompliziert” sei, dass das “unverständlich” sei oder oder oder, aber am Ende ist das alles total sinnvoll:
https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__71.html
naja auf den ersten blick sieht das definitiv nach einer wall-of-text aus.
Das ist halt ein Gesetz, was umfangreich und deutschlandweit die Heizungslandschaft regeln soll. Diese Grundidee, dass alles in zwei Sätze oder ein TikTok-Video passen muss, ist halt grundfalsch. Das sind wenn du es mal in Word kopierst, 3 DIN A4-Seiten. Was halt völlig ok ist für eine komplexes Thema, das v.a. von Fachleuten bearbeitet wird. Da kannst du dann “Wall of Text” schreien, aber irgendwie … braucht es halt manchmal Text.
Ich habe jetzt gerade leider nicht diese Grafik bei mir weil ich am Mobiltelefon bin und recherchen da immer so aufwändig sind … aber ich erinnere mich gut an dieses Diagramm das sagt:
Vom weltweiten gesamten Energieverbrauch sind ca. 50% fossile Rohstoffe direkt + 50% Strom (meist ebenfalls fossile Rohstoffe). Genau genommen:
Was ich damit sagen möchte ist, Leute konzentrieren sich nur auf einen vergleichsweise extrem kleinen Sektor und nageln sich dann darauf fest. Es braucht nicht eine gleichmäßige Energiewende in allen Sektoren gleichzeitig. Es ist z.B. völlig in Ordnung, erst mal nur den halben Stromsektor umzustellen, dann die Schwerindustrie umzustellen und sich danach um den Rest Gedanken zu machen.
Das wäre wahrsl. auch besser so denn ich denke, in der Schwerindustrie sind Erfolge viel rascher zu erzielen. Überlege: Um 25% des gesamten Energieverbrauchs zu begrünen, kannst du wahlweise 100 Unternehmenschefs von großen Unternehmen überzeugen oder stattdessen ca. 40 Millionen Auto-Besitzer in Deutschland. Was, denkst du, ist einfacher?
Die bittere Wahrheit ist, dass wir auf 0 kommen müssen. Global. Wir haben jetzt schon zu viel CO2 in der Atmosphäre und der Klimawandel kickt jetzt schon. Je mehr wir ausstoßen, desto schlimmer wird es. Wir müssen also die Industrie und die Heizungen und alles andere umschalten, sonst sind wir komplett gefickt. Und ich fürchte, dass wir spätestens dann jetzt mit der Trump-Regierung und all dem total gefickt sind und noch zu unseren Lebzeiten hart im Arsch sein werden.
Spricht von konkreten technologien und verweist noch auf ne DIN, die du warscheinlch nicht mal gratis bekommst. Warum so komplex, wenn man den Menschen das ganze über CO2 Steuer auf die Brennstoffe austreiben kann?