Der ukrainische Auslandsgeheimdienst rechnet damit, dass Russland in diesem Jahr deutlich weniger Panzer an seine Truppen auf dem Schlachtfeld liefern kann. Als Grund werden die geleerten Lager aus Sowjetzeiten genannt. Gleichzeitig soll sich Moskau um mehr Neuproduktionen bemühen.
Der Ladeautomat funktioniert, aber das Problem ist hier die Verwahrung der Munition im Kampfraum zusammen mit der Besatzung. Das ist bei westlichen Panzern eben anders.
Automatisierung wird daher auf jeden Fall kommen, einfach nur um den Personaleinsatz (und damit Menschenverlust) zu reduzieren. Die Größe des Geräts scheint dabei auch keine Rolle zu spielen, sind doch aktuelle schwer bewaffnete, automatisierte (=komplett ohne Besatzung) Flugabwehrschiffe im Gespräch (als Companion Ship zur F127 und einer möglichen F128) oder roboter Wingmen im Luftkampf (autonome Begleitflugzeuge). Das ist nur eine Frage der Zeit, bis Roboterpanzer (mit entsprechendem Kaliber) auftauchen.
edit: Da fällt mir ein, dass die Radhaubitze RCH155 bereits für den (teil-)autonomen Kampf vorbereitet ist und durch Automatisierung bereits auf eine Zwei-Personen-Besatzung reduziert werden konnte.
Es gibt westliche Panzer mit Ladeautomat. Die Franzosen haben das. Der funktioniert anders und lagert seine Munition nicht unter dem Turm, sondern hinten im Turm mit Abschottung, wie westliche Panzer, die manuell geladen werden. Das soll wohl sicherer für die Besatzung sein. Hab aber auch schon das Argument gehört, dass ein Treffer an der Stelle, wo Panzer sowjetischer Bauart ihre Munition lagern, sehr wahrscheinlich auch ohne Detonation der Munition für die Besatzung tödlich wäre.