Angesichts stark gestiegener Ölpreise ist der Quartalsgewinn des britischen Energiekonzerns Shell nach oben geschossen. Im zweiten Quartal summierte sich der den Anteilseignern zuzurechnende Nettoertrag auf 10,8 Milliarden Dollar (rund 9,4 Milliarden Euro), wie Shell am Donnerstag in London mitteilte. Verglichen mit den 3,6 Milliarden Dollar des Vorjahresquartals entspricht dies einer Verdreifachung des Gewinns.

Auch der Umsatz legte kräftig zu: Er stieg im zweiten Quartal um 45 Prozent auf 96,4 Milliarden Dollar. Das Unternehmen profitierte von hohen Ölpreisen infolge des Iran-Krieges. Shell wies darauf hin, dass „höhere realisierte Preise“ jedoch teils durch geringere Absatzmengen ausgeglichen worden seien. So sank etwa die Gasproduktion infolge von Beeinträchtigungen durch den Krieg am Golf gegenüber dem ersten Quartal deutlich.

Das zweite Quartal sei von „massiven Verwerfungen auf den globalen Energiemärkten geprägt“ gewesen, erklärte Konzernchef Wael Sawan. Die „operative Leistung von Shell“ habe „sehr starke Ergebnisse“ ermöglicht.

    • BigShammy80@feddit.org
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      13 days ago

      Sobald ich die Chance habe, kaufe ich auch ein E-Auto.

      Dieses künstliche Preistreiben ist doch ein Witz! Wenn irgendwo jemand furzt, steigen auf einmal die Spritpreise. Schön abgesprochen zwischen den Anbietern, damit auch ja jeder genug Umsatz macht.

      Freie Marktwirtschaft sieht anders aus…

    • datendefekt@feddit.org
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      13 days ago

      Ich würde so gerne ein e-Auto fahren, es gibt aber wenige Angebote für 7-Sitzer mit AHK unter 55k€. Ich will nicht viel, nur ein e-Touran, kein Riesen-SUV!

  • Majoran@feddit.org
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    13 days ago

    Kurios. Ich ging irgendwie davon aus, wenn der Ölpreis durch Krisen steigt, dann müssen die Konzerne ihn ja nicht nur teurer verkaufen, sondern auch teurer einkaufen, und der eigene Gewinn sollte dann am Ende gleich bleiben. Profitiert da etwa jemand heimtückisch und geplant durch die schlechte Weltlage?

    • saimen@feddit.org
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      13 days ago

      Ja eigentlich sollte erstmal die Marge schrumpfen, da in einem idealen Markt die Preise nicht einfach erhöht werden können sollten ohne einen Rückgang der Nachfrage.

      Es gibt jedoch 2 Probleme:

      1. Die Ölnachfragenden sind ziemlich abhängig davon und können nicht einfach so schnell den Verbrauch verringern.
      2. The secret ingredient is crime (Preisabsprachen).
    • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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      Deutsch
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      13 days ago

      100% steige ich da auch nicht durch.

      Aber bspw. bereits zu ‘normalen’ Preisen eingekaufter Sprit wird trotzdem zu Krisenpreisen verkauft. Dazu weiß der Normalverbraucher auch nicht wie hoch der Einkaufpreis ist bzw. Kann er nicht Einkaufspreis zu Verkaufspreis nicht nachvollziehen (siehe mich :0).

  • Don_alForno@feddit.org
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    11 days ago

    Übergewinnsteuer geht nicht, wie wollen sie denn die bemessen? Völlig absurd.

    GaLiGrü, Ihr Bundesfritz