CDU verzweifelt am Kanzler: „Friedrich Merz ist ein Mammut im Porzellanladen“
Friedrich Merz wollte mit seinem Ministertausch einen Befreiungsschlag schaffen. Stattdessen gab es einen Kontrollverlust. Plötzlich ist sein Job in Gefahr.
Es war vermutlich die letzte Amtshandlung des Patrick Schnieder, aber ausgerechnet die geriet wuchtig. Der so hochgewachsene wie unscheinbare Verkehrsminister, den Friedrich Merz vergangene Woche gefeuert haben wollte, bat am Sonntag geräuschvoll um seine Entlassung. Er wolle, schrieb Schnieder, „den unwürdigen Zustand“ beenden. Die Botschaft war klar: Wenn du, Kanzler, es nicht schaffst, mich rauszuschmeißen, gehe ich selbst. Es ist eine seltene Attacke auf den Regierungschef. Aber Schnieder steht damit nicht allein. Aus seiner Reaktion spricht eine tiefe Enttäuschung, die sich in der CDU ausbreitet.
Der Ministertausch von Friedrich Merz gerät außer Kontrolle
Merz hat ein Personalkarussell in Gang gesetzt, das außer Kontrolle zu geraten scheint. Nein, diesem Neuanfang wohnt kein Zauber inne. Nicht mal eine Spur Glanz. Stattdessen wächst sich die Kabinettsumbildung zu einem Konflikt aus, der Merz’ Autorität als Parteichef bedroht.


Jede nächste Wahl wird schrecklich werden.
Im Prinzip ist es auch egal ob jetzt oder erst regulär 2029, das Ergebnis wird sich kaum unterscheiden. Die CxU hat den Karren wie erwartet mit Anlauf gegen die Wand gefahren und den wird sie auch bis 2029 nicht mehr aus dem Dreck ziehen, dazu werden zu sehr vom Dreck angezogen.
Trotzdem wäre es mir lieber, jetzt nicht neu zu wählen, in der Hoffnung, dass sich die linkeren Parteien und/oder die Menschen vielleicht doch irgendwie berappeln können. Die Hoffnung stirbt zuletzt.