• DrunkenPirate@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    3
    ·
    edit-2
    1 month ago

    Ich finde den Gedanken ziemlich gut mit dem Verkleinern bei gleichem QM-Preis. Nur klappt das leider derzeit nur innerhalb des gleichen Vermieters. Ökonomisch rechnet sich das für beide Parteien Altmieter und Vermieter.

    Zb

    • Vorher 10€ Qm Miete für 120 Qm = 1.200€

    • Verkleinert auf 60 Qm für 600€

    • Neumiete wäre real 20€ Qm bei der 60 Qm Whg also eigentlich 1.200€ wovon 600€ von der umgezogenen Altmieterin gezahlt werden.

    • D.h. -600€ für den Vermieter (Mietzuschuss)

    • Altwohnung 120 Qm wird jetzt neu vermietet für 20 Qm Miete (Preisanpassung).

    • D.h. 2.400€ Neumiete - 600€ Mietzuschuss = 1.800€ anstelle 1.200€.

    • Insgesamt 600€ (10€ qm)+ 2.400€ (20€ qm) =€3.000,00 für beide Wohnungen

    Vs

    • 1.200€ (10€ qm)+ 1.200€ (20€ qm) für beide Wohnungen ohne Verkleinerung.

    Ergebnis:

    • Ein Gewinn von 600€ für den Vermieter.
    • Eine Ersparnis von 600€ für die Altmieterin.
    • Und: Eine größere Wohnung für eine Familie.

    Vielleicht kann man da gesetzlich was machen, dass Alt-Vermieter verbindlich einen Mietzuschuss zum Neu-Vermieter & Mietanpassung an heutige Preise tätigen können, wenn eine Verkleinerung stattfindet. Dem stehen ja die strikten Mietschutzgesetze entgegen.

  • BigShammy80@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    3
    arrow-down
    13
    ·
    1 month ago

    Wenn Eigentümer den leerstehenden Raum/Etage nicht vermieten wollen, kann die Politik da gar nichts machen.

    Es müssen die Gesetze geändert werden, die Mietnomaden ermöglichen. Nach 2 nicht gezahlten Mieten fliegt man raus oder sowas… dann würden vielleicht manche eher überlegen zu vermieten.

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      7
      ·
      1 month ago

      Man könnte auch einfach die Gesetze dergestalt verändern, dass Eigentum bezahlbar würde, anstatt an den Symptomen zu arbeiten.

    • int_not_found@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      2
      ·
      1 month ago

      Es müssen die Gesetze geändert werden, die Mietnomaden ermöglichen.

      Zeige mir ein Land in dem es kein Mietnomadentum gibt und dann können wir uns drüber unterhalten, wie sich diese Gesetze von unseren unterscheiden.

      • DrunkenPirate@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        5
        arrow-down
        4
        ·
        1 month ago

        Ich glaube in den USA läuft extrem anders. Hab ich mal im TV (Aussteiger USA) gesehen. Mietvertrag immer nur 1 Jahr. Dann Verlängerung mit Erhöhung. Zahlst du nicht sind im nächsten Monat die Polizei und die Möbelräumer da. Nicht schön und auch sehr teuer dort.

        Ich n Deutschland: Mieter zahlt die Miete nicht. Mahnung, Anwalt, Räumungsklage. Der Mieter macht einfach die Türe zu und keiner darf rein. Nicht mal Strom und Wasser dürfen abgedreht werden und der Vermieter muss das Vorstrecken. Bei Härtefällen wie hohes Alter, kleine Kinder und Krankheit bekommst der Vermieter die gar nicht aus seiner Wohnung raus.

        Normal ist inzwischen über Eigenbedarf zu kündigen und dann nicht einzuziehen. Haben die Ex-Mieter die Gerichtskosten am Hals bzw müssen das Vorfinanzieren und auch Beweisen.

        Beide Varianten sind zum Kotzen - bei der Einen sind die Mieter schutzlos - daher wird in den USA viel öfter gekauft - bei der anderen die Vermieter Machtlos - daher wird in DE ungern vermietet und oft leer stehen gelassen.

        • int_not_found@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          2
          ·
          1 month ago

          Mietrecht ist in den Staaten nicht einheitlich geregelt. Aber selbst in den Staaten mit quasi keinem Mieterschutz gibt es Mietnomadentum. Halt mit Zyklen von Wochen und wenigen Monaten, anstatt Monaten und Jahren.

          Hier wurde halt gefordert Mietnomadentum unmöglich zu machen und das geht schlichtweg nicht.

      • BigShammy80@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        3
        arrow-down
        5
        ·
        1 month ago

        Ich meinte damit nur, dass du es dir wahrscheinlich 3x überlegst, ob du dein Wohneigentum zur Vermietung stellst. Immerhin hast du gute Chancen, dass du danach mit einer “wertlosen” Immobilie da stehst und keinen Gewinn, sondern Verlust machst.

        • int_not_found@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          4
          ·
          edit-2
          1 month ago

          Du vermischt hier einen Haufen Dinge, und forderst dann, dass das unmöglich gemacht wird. Das finde ich bei Themen, die geschützte persönliche Räume und Altersvorsorge betreffen, halt problematisch.

          Mietnomadentum ist erstmal der Akt einen Mietvertrag einzugehen, ohne die Absicht zu haben, den Mietzins zu zahlen. Der Schaden, der dem Vermieter hierbei entsteht, ist lediglich der entgangene Mietzins.

          Was du jetzt hier beschreibst ist die Abnutzung der Wohnung über den üblichen Gebrauch hinaus. Das ist ein Risiko, was man mit jedem Mieter eingeht. Egal ob Mietnomade oder Mietzinszahler.

          Beides sind erstmal grundsätzliche Risiken, die bei allen Verträgen und Investments auftreten. Wenn du das Risiko nicht eingehen willst, dann gehe zu Sparkasse und lege dein Geld unter Inflation an.

          Eine fristlose Kündigung ist übrigens im Regelfall ab einem Rückstand von 2 vollen Monatsmieten möglich.