In vielen Wohnungen stehen Zimmer oder ganze Etagen leer. Der Ökonom und Wohnraumexperte Daniel Fuhrhop erklärt im Interview bei NDR Info, welche Rolle dieser ungenutzte Wohnraum bei der Lösung der Wohnungsnot spielen kann und welche Anreize die Politik dafür setzen sollte.
Ich finde den Gedanken ziemlich gut mit dem Verkleinern bei gleichem QM-Preis. Nur klappt das leider derzeit nur innerhalb des gleichen Vermieters. Ökonomisch rechnet sich das für beide Parteien Altmieter und Vermieter.
Zb
Vorher 10€ Qm Miete für 120 Qm = 1.200€
Verkleinert auf 60 Qm für 600€
Neumiete wäre real 20€ Qm bei der 60 Qm Whg also eigentlich 1.200€ wovon 600€ von der umgezogenen Altmieterin gezahlt werden.
D.h. -600€ für den Vermieter (Mietzuschuss)
Altwohnung 120 Qm wird jetzt neu vermietet für 20 Qm Miete (Preisanpassung).
D.h. 2.400€ Neumiete - 600€ Mietzuschuss = 1.800€ anstelle 1.200€.
Insgesamt 600€ (10€ qm)+ 2.400€ (20€ qm) =€3.000,00 für beide Wohnungen
Vs
Ergebnis:
Vielleicht kann man da gesetzlich was machen, dass Alt-Vermieter verbindlich einen Mietzuschuss zum Neu-Vermieter & Mietanpassung an heutige Preise tätigen können, wenn eine Verkleinerung stattfindet. Dem stehen ja die strikten Mietschutzgesetze entgegen.