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Cake day: June 7th, 2023

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  • Klingt halt finde ich frei von Kontext total in Ordnung.

    Real gibt es aber Parteilinien und wenn du mit der AfD koalierst und dieses auch signalisiert, dann sorgt das eben dafür, dass die AfD und CxU beispielsweise Politik machen können. Das könnte, wenn man das Strategiepaper der AfD halb im Hinterkopf hat natürlich dazu führen, dass wir über ziemlich „rechte“ (ich bediene mich Mal dieses Wortes ist natürlich auch ein Sammelbegriff) Politik reden. Abschiebungen, Grenzkontrollen aber real auch sehr viel weniger Sozialstaat, mehr Ballung des Geldes bei wenigen Leuten und auch einfach eine Verrohung des politischen Tones.

    Historisch in Deutschland kann man finde ich nicht gut davon reden, dass man „nur auf die Fakten gucken solle“. Wenn der Fakt ist, dass die AfD auch gesichert rechtsextrem ist.

    Ich finde der Vergleich zum Arzt hinkt auch, weil der Arzt ja auch natürlich seine Behandlung anpasst, je nachdem wie er dich wahrnimmt oder von dir weiß. Positiv könnte das sein, dass er dich als Risikogruppe registriert und klar nach Indizien für potentielle Gefährdungen fragt. Negativ ist das, wenn er Frauen schlechter berät und weniger bei Schmerzen als Schmerzmittel verschreibt als Männern.

    Ich hätte gerne keinen Fußballklub und man muss mit Politik definitiv sehr kritisch umgehen. Keine Partei wird deine Haltungen einwandfrei abbilden können. Und eine Konsensbildung ist wichtig und gut für eine Demokratie und wir sollten auch eine diverse Diskussionslandschaft haben. Wenn eine Partei sich aber auf die Fahne schreibt genau gegen diese Dinge zu sein, sehe ich nicht warum wir für sie argumentieren sollten wie du es vermeintlich getan hast.


  • Ich finde es auch etwas seltsam zuerst zu erwähnen dass es hauptsächlich junge Frauen seien (sowieso statistisch mehr in Therapie und offen dafür). Um dann später zu sagen sie würden auch alles dafür so angeben in Tests, obwohl sich das nicht stützt mit anderen Beschreibungen von ihnen. Wäre halt auch eine klassische Beschreibung von Masking.

    Und ich kann dir da nur zustimmen. Ich würde auch nicht grundlos zum Therapeuten gehen. Auch wenn der Artikel sagt, dass man damals „offener“ gefragt hätte, was mit einem los sei. Finde ich den Vorgang etwas absurd heutzutage. Warum sollte höhere mental health visibility nicht dazu führen, dass man vermeintlich passende Diagnosen schon vorher kennenlernt.

    Bestimmt wird es Leute geben, die nicht in die Diagnostik passen, aber psychologische Diagnostik ist ja jetzt auch kein in steingemeißeltes Gesetz und wandelt sich ja auch mit der Zeit.

    Okay die Komödie, dass in meinem Feed dadrunter gleich der Artikel auftaucht: Adhs bei Erwachsenen übersehen und unterschätzt :D