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Cake day: September 22nd, 2024

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  • Ich glaube, es geht ihm nicht darum, einen Kompromiss mit den Faschist:innen zu finden oder ihnen auf dem “Marktplatz der Ideen” eine Bühne zu bieten - vermutlich nicht mal darum, sie argumentativ zu überzeugen.

    Sondern zum einen darum, selber zu verstehen, was bei denen falsch läuft, um Ansatzpunkte für eigenes Handeln zu finden. Und zum anderen vielleicht auch durch Beziehungsarbeit und Vorbildfunktion dem Rechtsruck etwas entgegenzusetzen.

    Ich persönlich habe auch schon erlebt, wie wenig Erfolg man selbst im persönlichen Umfeld und bei gefestigten Beziehungen und sehr viel Einsatz haben kann. Das “Mit Reden kommt man nicht weiter” kann ich gut verstehen. Andererseits gehört zu meinem Menschenbild auch, dass Menschen sich ändern können. Von daher kann ich auch verstehen, dass Leute nicht aufhören, es zu versuchen.






  • wäre das noch eine liberale Demokratie oder nicht schon selbst eine illiberale

    Genau, wer faschistische Parteien verbietet, ist ja selber Faschist:in! Voll die originelle Argumentation!

    Zweitens dauert ein juristisches Verbotsverfahren bekanntlich lange

    Und je länger wir warten, desto schneller geht es bekanntlich.

    was geschieht, wenn diese letzte Karte gar nicht sticht?

    Dann wäre die AfD nicht verboten und würde sich als Opfer aufspielen - stellt euch mal vor, wie schlimm das wäre!

    Aber es kommt selbst nicht über die Feststellung hinaus, dass ein Verbotsantrag wohl „wahrscheinlich Erfolg“ hätte.

    Wir sollten nur auf Leute hören, die die Zukunft mit absoluter Sicherheit vorhersagen können! So wie ich, der hundertprozentig garantieren kann, dass mein Weg der bessere ist!

    das Grundgesetz sollte uns das Vertrauen geben, dass die freiheitliche Demokratie trotz einiger Dellen ihre gegenwärtige Krise überstehen wird.

    Papier ist ja bekanntlich sehr ungeduldig, wenn Menschen in der Realität einfach was anderes machen.




  • In der CDU waren unter anderem bekannte Nazis, darunter solche wie Filbinger, der in der Nazi-Zeit als Richter mehrere Menschen hat umbringen lassen. Und der erst behauptete, er hätte “vergessen” (Dementia unionitis?), dass er deren Todesurteile unterschrieben hatte (ist ja auch nichts besonders) und später meinte „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein“. Und der war nicht nur in der CDU, der war Ministerpräsident (vor Bekanntwerden der Todesurteile, aber nachdem er z.B. Heino gebeten hatte, das dreistrophige Deutschlandlied aufzunehmen, um die Schallplatte an Schulen des Landes verteilen zu lassen (Schulhof-LP?)).

    Bei seiner Beerdigung ist er dann noch vom damaligem CDU-Ministerpräsidenten Oettinger als “Gegner des NS-Regimes” verteidigt worden.

    Nazis haben sich in der CDU nicht nur zuhause gefühlt, sie haben dort auch hohe Positionen bekommen.