

Die moralische Bewertung mal kurz bewusst beiseite gestellt habe ich Fragen zur praktischen Umsetzung, bzw zum “Nutzen” dieser Pläne:
Angenommen es findet sich ein Drittstaat der das tatsächlich mitmacht, wie und warum soll es einfacher oder schneller möglich sein Leute dort hin abzuschieben als direkt in ihr Herkunftsland? Geht es da um Fälle bei denen das Herkunftsland nicht feststellbar ist? Oder wo es nicht kooperiert? Sind das wirklich so viele, dass das einen messbaren Unterschied macht? Oder hab ich sonst irgendwas übersehen?
Ich habe viele Jahre gebraucht um Spaghetti zu verstehen. Angeblich sollen die ja Soße besonders gut anhaften lassen können. Das ergab für mich nie Sinn, weil so ein langes dünnes Fadending weit entfernt ist von einem guten Verhältnis von Oberfläche zu Volumen für solche Zwecke. Und solche Themen können leider, wie hier gerade wieder zu beobachten ist, nur schwer diskutiert werden ohne emotionale Reaktionen auszulösen die Erkenntnisgewinn verhindern.
Irgendwann habe ich dann aber doch mit einem sehr entspannten Kollegen aus Italien darüber geredet, der es mir in Ruhe erklärt hat: Durch das Aufrollen entsteht eine schwamm-artige Struktur, und die Soße haftet in den Zwischenräumen.
Ergibt alles total Sinn, wenn es richtig präsentiert wird.
Spaghetti durchbrechen macht zwar die Handhabung einfacher, ruiniert aber die Möglichkeit aus einer Gruppe von schlechten Formen durch Gabelrotation eine sehr gute Form zu erzeugen.
Mein Vorschlag an der Stelle wäre also entweder die Handhabung zu üben bis das kein Problem mehr ist oder direkt eine andere Nudelform zu wählen, die ohne komplexe Handhabung bessere Soßenhalteeigenschaften aufweist.