• frischkaesbagett@feddit.org
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    8 months ago

    Steuerlich soll es keine Unterschiede zwischen GmbH und GmgV geben. Das würde eine Steuerlast von circa 30 Prozent bedeuten. Vermögen der neuen Unternehmensform würden jedoch nicht der Erbschaftssteuer unterliegen – sie können nämlich nicht vererbt werden.

    Ich habe die Sorge dass das Ziel ist ein Steuerschlupfloch für Überreiche zu schaffen.

    • phneutral@feddit.org
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      8 months ago

      Die Sorge ist vermutlich nicht unbegründet. Die Firma Bosch ist seit Jahren nach einem ähnlichen Prinzip aufgestellt (mit einer Stiftungskonstruktion) und kommt natürlich der Unternehmerfamilie sehr zu gute.

      Das es schon heute mit komplexen Firmenkonstrukten funktioniert entkräftet allerdings gleichzeitig auch die Sorge. Die GmgV würde das Prinzip der „Zweckgebundenheit“ viel mehr auch für kleine Gründer*innen öffnen.

      Ich bin da aber auch sehr hin und hergerissen. Meiner Meinung nach sollte die Wirtschaft viel mehr auf Gemeinwohlorientierung ausgerichtet sein, dafür reicht es aber nicht eine neue Gesellschaftsform anzubieten. Mit gGmbH, Genossenschaft etc. gibt es ja schon eine Auswahl. Grundsätzlich müssten diese Formen aber attraktiver und weniger bürokratisch ausgestaltet werden.

    • Matombo@feddit.org
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      8 months ago

      das gibt es bei der gmbh schon zu genüge, der springer verlag wurde auserhalb der familie mit 0% steuern vererbt

      im artikal wird von ner ersatzbesteuerung geredet, d.h. die werden eher besteuert