Also ich wohne in einer Stadt mit gut 50k Einwohnern. Hier gibt es wirklich genug Schnelllader. Tesla, Ionity und diverse Schnelllader bei den verschiedenen Einkaufszentren.
Und wenn jetzt einer damit kommt “Ja, aber auf dem Land…”, ja, da mag es weniger Schnelllader geben. Aber da hat dann auch fast jeder die Möglichkeit zuhause zu laden.
Das ist eine ganz andere Diskussion. Schnelllader müssen ausreichend verteilt sein, dass man mit etwas Routenplanung auch größere Strecken mit kürzere Lade- und Ruhepausen schafft.
Schnelllader können aber nicht die grundsätzliche Lösung sein (der Aufwand und die Anforderungen ans Stromnetz, um genügend für eine tatsächliche Wende hin weg vom Verbrenner zu ermöglichen, wäre Irrsinn). Wovon ich rede ist, dass das tagtägliche Laden in den Städten halt nicht funktioniert. Auf dem Land erledigt das die höhere Eigenheimquote. In der Stadt hast du teils nicht nur keine Eigenheime, sondern tatsächliche nicht mal dedizierte Parkmöglichkeiten. Wenn in ganzen Stadtvierteln Straßenparken die Regel ist, braucht es halt öffentliche Infrastruktur. Und da es die nicht gibt, ist das eAuto keine Option, es sein denn, du bist einer der wenigen mit 'nem eigenen Stellplatz/Garage oder hast einen Arbeitgeben mit entsprechender Park- und Lademöglichkeit.
Wir können nicht Leuten ständig erzählen, wie viel preiswerter und unkomplizierter eAutos sind, und dann aber davon ausgehen, dass die einfach mal -sagen wir einmal die Woche- 'ne gute Stunde Spazierengehen müssen, um ihr Auto irgendwo weiter weg abzustellen und später wieder abzuholen oder für den ganz regulären Betrieb auf Schnelllader angewiesen zu sein. Weil das ist dann weder bequem, noch preiswert.
Und dass wir in Deutschland ständig die imaginäre Diskussion über Reichweiten und ach so lange Strecken führen, hat meiner Meinung nach System. Dann kann man nämlich auf die gut verteilte aber geringe Anzahl Schnelllader hinweisen und so tun als wäre alles in Ordnung. Aber das ist halt Ablenkung von tatsächlichen Problem. (Referenz: In den Niederlanden gibt es seit fast 10 Jahren ein Recht auf Laden. Wenn du als Straßenparker da angibst, dass es zuwenig Ladepunkte für die Anzahl Autos gibt, stellen die dir nach kurzer Prüfung eine an die Straße. Das Ergebniss sind etwa 200000 einfache Ladepunkte, meist am Straßenrand, bei 500000 angemeldeten eAutos.)
Auf dem Land erledigt das die höhere Eigenheimquote. In der Stadt hast du teils nicht nur keine Eigenheime, sondern tatsächliche nicht mal dedizierte Parkmöglichkeiten.
In der Stadt ist ein Auto aber oft auch eher nicht nötig und mehr PKWs lösen für Städte auch keine Probleme.
Ersetze “ist” durch “sollte sein” und wir sind einer Meinung. Aber, wie es oft in der Realität aussieht, 20 Minuten mit dem Auto pendeln oder alternativ 'ne Stunde mit ÖPNV sind täglich fast 1½ Stunden Lebenszeit. Die Entscheidung für das Auto ist da keine Bequemlichkeit.
(Und wenn selbiges Auto dann mal eben genauso 1½ Stunden frisst, weil man einen der wenigen Ladepunkte suchen, das Auto da abstellen und zweimal 40 Minuten nach Hause und wieder hin spazieren kann, endet die Entscheidung ebenso und nicht zu Unrecht, auch wenn mir gerade anderweitig hier erklärt wurde, dass 2x 40 Minuten Fußweg keine Zumutung sind, sondern das, was Menschen sowieso täglich laufen sollten…)
Ersetze “ist” durch “sollte sein” und wir sind einer Meinung.
Ich habe in 40 Jahren kein Auto gehabt und sie sind nicht nötig im Alltag. Mit einem Notfall zum Krankenhaus? Na klar. Für einen Umzug? Sicher. Um ein Sofa oder eine Waschmaschine liefern zu lassen? Na klar. Für eine klenere online-bestellung? Wenn nötig auch noch.
Den Rest, und insbesondere den Transport meiner selbst von A nach B, mache ich mit dem Rad.
Also ich wohne in einer Stadt mit gut 50k Einwohnern. Hier gibt es wirklich genug Schnelllader. Tesla, Ionity und diverse Schnelllader bei den verschiedenen Einkaufszentren.
Und wenn jetzt einer damit kommt “Ja, aber auf dem Land…”, ja, da mag es weniger Schnelllader geben. Aber da hat dann auch fast jeder die Möglichkeit zuhause zu laden.
Das ist eine ganz andere Diskussion. Schnelllader müssen ausreichend verteilt sein, dass man mit etwas Routenplanung auch größere Strecken mit kürzere Lade- und Ruhepausen schafft.
Schnelllader können aber nicht die grundsätzliche Lösung sein (der Aufwand und die Anforderungen ans Stromnetz, um genügend für eine tatsächliche Wende hin weg vom Verbrenner zu ermöglichen, wäre Irrsinn). Wovon ich rede ist, dass das tagtägliche Laden in den Städten halt nicht funktioniert. Auf dem Land erledigt das die höhere Eigenheimquote. In der Stadt hast du teils nicht nur keine Eigenheime, sondern tatsächliche nicht mal dedizierte Parkmöglichkeiten. Wenn in ganzen Stadtvierteln Straßenparken die Regel ist, braucht es halt öffentliche Infrastruktur. Und da es die nicht gibt, ist das eAuto keine Option, es sein denn, du bist einer der wenigen mit 'nem eigenen Stellplatz/Garage oder hast einen Arbeitgeben mit entsprechender Park- und Lademöglichkeit.
Wir können nicht Leuten ständig erzählen, wie viel preiswerter und unkomplizierter eAutos sind, und dann aber davon ausgehen, dass die einfach mal -sagen wir einmal die Woche- 'ne gute Stunde Spazierengehen müssen, um ihr Auto irgendwo weiter weg abzustellen und später wieder abzuholen oder für den ganz regulären Betrieb auf Schnelllader angewiesen zu sein. Weil das ist dann weder bequem, noch preiswert.
Und dass wir in Deutschland ständig die imaginäre Diskussion über Reichweiten und ach so lange Strecken führen, hat meiner Meinung nach System. Dann kann man nämlich auf die gut verteilte aber geringe Anzahl Schnelllader hinweisen und so tun als wäre alles in Ordnung. Aber das ist halt Ablenkung von tatsächlichen Problem. (Referenz: In den Niederlanden gibt es seit fast 10 Jahren ein Recht auf Laden. Wenn du als Straßenparker da angibst, dass es zuwenig Ladepunkte für die Anzahl Autos gibt, stellen die dir nach kurzer Prüfung eine an die Straße. Das Ergebniss sind etwa 200000 einfache Ladepunkte, meist am Straßenrand, bei 500000 angemeldeten eAutos.)
In der Stadt ist ein Auto aber oft auch eher nicht nötig und mehr PKWs lösen für Städte auch keine Probleme.
Ersetze “ist” durch “sollte sein” und wir sind einer Meinung. Aber, wie es oft in der Realität aussieht, 20 Minuten mit dem Auto pendeln oder alternativ 'ne Stunde mit ÖPNV sind täglich fast 1½ Stunden Lebenszeit. Die Entscheidung für das Auto ist da keine Bequemlichkeit.
(Und wenn selbiges Auto dann mal eben genauso 1½ Stunden frisst, weil man einen der wenigen Ladepunkte suchen, das Auto da abstellen und zweimal 40 Minuten nach Hause und wieder hin spazieren kann, endet die Entscheidung ebenso und nicht zu Unrecht, auch wenn mir gerade anderweitig hier erklärt wurde, dass 2x 40 Minuten Fußweg keine Zumutung sind, sondern das, was Menschen sowieso täglich laufen sollten…)
Ich habe in 40 Jahren kein Auto gehabt und sie sind nicht nötig im Alltag. Mit einem Notfall zum Krankenhaus? Na klar. Für einen Umzug? Sicher. Um ein Sofa oder eine Waschmaschine liefern zu lassen? Na klar. Für eine klenere online-bestellung? Wenn nötig auch noch.
Den Rest, und insbesondere den Transport meiner selbst von A nach B, mache ich mit dem Rad.