Kuba steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Seit Jahresbeginn hat sich diese erheblich verschärft: die USA haben die Embargo-Schrauben angezogen - und es kommt kaum noch Öl nach Kuba. Von Michael Castritius.
@einkorn Dein Kommentar zeigt leider allzu schön das Du Dich mit dem über das Du schreibst, niemals wirklich beschäftigt hast. Das Gulag wäre in einer Kommunistischen Gesellschaft gar nicht möglich, da es schlicht und ergreifend keine Herrschaft gäbe. Die Sowjetunion hatte sich zwar den Kommunismus auf die Fahnen geschrieben, war aber letztendlich nichts anderes als eine autoritäre Diktatur die den Kommunismus als Feigenblatt genutzt hat. Und das ist bei den Staaten die sich heute als kommunistisch bezeichnen nicht anders. Dabei mögen die ursprünglichen Intentionen durchaus in Richtung Kommunismus gewiesen haben, doch die Realität sah und sieht eben gänzlich anders aus und der Realität muss man es messen.
Dein Kommentar zeigt leider allzu schön, dass der Sarkasmus über das Internet niemals wirklich zu 100% verstanden wird.
Die UdSSR war eine totalitäre, in Zügen sogar faschistische Diktatur, in der du für die Unterstellung, dass sie nicht kommunistisch sei, in den Gulag gewandert wärest.
Der “wahre herrschaftslose Kommunismus” ist genauso utopisch wie das Trickle-Down-Versprechen der Neoliberalen. Und diese Utopie hat den gleichen Zweck wie das Paradies der Christen und Muslims, die Volksgemeinschaft der Nazis oder das “großartige” Amerika, dass Trump/MAGA verspricht: eine (quasi)religiöse Verheißung einer utopischen Zukunft, damit das Fußvolk die Scheiße von heute frisst. Opium für’s Volk, ganz im Marx’schen Sinne.
Außerdem wäre das meines Wissens Anarchie. Ich bin nicht so bewandert in den Ideen der verschiedenen kommunistischen Sekten – versprechen sie wirklich alle eine anarchische Gesellschaft nach dem Ende der Geschichte?
Wenn ich mich nicht täusche, ist die Diktatur des Proletariats nicht der verheißene Kommunismus, sondern das Ergebnis der von Marx und Engels erwartete Revolution des Proletariats gegen die herrschende Klasse, weshalb gläubige Kommunisten vor einer Realitätsüberprüfung ihres Glaubens gut geschützt sind.
Aus mir nicht erfindlichen Gründen waren Marx wohl davon überzeugt, dass sich aus einer Diktatur des Proletariats zwingend eine klassenlose Gesellschaft entwickeln würde, obwohl er diese Theorie einer zyklischen Geschichte entwickelt hat, bei der soweit ich es verstanden habe, die Mittelschicht regelmäßig mit Hilfe der Unterschicht gegen die Oberschicht revoltiert und die Führer der Revolution zur neuen Oberschidht werden, während die Unterschicht immer Unterschicht bleibt. Also exakt das, was in der Sowbetunion passiert ist.
Rein vom politischen System her ist die Schweiz wohl mit am nächsten an Kommunismus/Anarchismus dran (ist trotzdem sehr konservativ). Per default ist die Macht bei den Kantonen, also recht dezentral, und es gibt direktdemokratische Elemente.
@einkorn Dein Kommentar zeigt leider allzu schön das Du Dich mit dem über das Du schreibst, niemals wirklich beschäftigt hast. Das Gulag wäre in einer Kommunistischen Gesellschaft gar nicht möglich, da es schlicht und ergreifend keine Herrschaft gäbe. Die Sowjetunion hatte sich zwar den Kommunismus auf die Fahnen geschrieben, war aber letztendlich nichts anderes als eine autoritäre Diktatur die den Kommunismus als Feigenblatt genutzt hat. Und das ist bei den Staaten die sich heute als kommunistisch bezeichnen nicht anders. Dabei mögen die ursprünglichen Intentionen durchaus in Richtung Kommunismus gewiesen haben, doch die Realität sah und sieht eben gänzlich anders aus und der Realität muss man es messen.
Was passiert in so einer Kommunistischen Gesellschaft, wenn ein Teil der Menschen lieber ein faschistisches System hätte und sich dafür einsetzt?
Dein Kommentar zeigt leider allzu schön, dass der Sarkasmus über das Internet niemals wirklich zu 100% verstanden wird.
Die UdSSR war eine totalitäre, in Zügen sogar faschistische Diktatur, in der du für die Unterstellung, dass sie nicht kommunistisch sei, in den Gulag gewandert wärest.
Der “wahre herrschaftslose Kommunismus” ist genauso utopisch wie das Trickle-Down-Versprechen der Neoliberalen. Und diese Utopie hat den gleichen Zweck wie das Paradies der Christen und Muslims, die Volksgemeinschaft der Nazis oder das “großartige” Amerika, dass Trump/MAGA verspricht: eine (quasi)religiöse Verheißung einer utopischen Zukunft, damit das Fußvolk die Scheiße von heute frisst. Opium für’s Volk, ganz im Marx’schen Sinne.
Außerdem wäre das meines Wissens Anarchie. Ich bin nicht so bewandert in den Ideen der verschiedenen kommunistischen Sekten – versprechen sie wirklich alle eine anarchische Gesellschaft nach dem Ende der Geschichte?
Marx spricht nicht umsonst von der Diktatur der Massen. Der marx’sche Kommunismus ist per Definition nicht herrschaftslos.
Wenn ich mich nicht täusche, ist die Diktatur des Proletariats nicht der verheißene Kommunismus, sondern das Ergebnis der von Marx und Engels erwartete Revolution des Proletariats gegen die herrschende Klasse, weshalb gläubige Kommunisten vor einer Realitätsüberprüfung ihres Glaubens gut geschützt sind.
Aus mir nicht erfindlichen Gründen waren Marx wohl davon überzeugt, dass sich aus einer Diktatur des Proletariats zwingend eine klassenlose Gesellschaft entwickeln würde, obwohl er diese Theorie einer zyklischen Geschichte entwickelt hat, bei der soweit ich es verstanden habe, die Mittelschicht regelmäßig mit Hilfe der Unterschicht gegen die Oberschicht revoltiert und die Führer der Revolution zur neuen Oberschidht werden, während die Unterschicht immer Unterschicht bleibt. Also exakt das, was in der Sowbetunion passiert ist.
Rein vom politischen System her ist die Schweiz wohl mit am nächsten an Kommunismus/Anarchismus dran (ist trotzdem sehr konservativ). Per default ist die Macht bei den Kantonen, also recht dezentral, und es gibt direktdemokratische Elemente.
(Am nächsten ungleich nah)