Ich find es gut, wenn Betroffene Aufklärung betreiben und dadurch Stigma abbauen können. Und soziale Medien sind da sicher ein Weg viele Menschen zu erreichen. Wenn Personen sich selbst und ihre Erfahrungen wiedererkennen und dadurch ermutigt fühlen, professionelle Einschätzung und auch Hilfe in Anspruch zu nehmen, finde ich das gut.
Ging mir mir auch so und einige hier in den Kommentaren haben auch schon was in die Richtung geschrieben.
Auf der anderen Seite hab ich aber auch das Gefühl, dass es da auch eine Bubble gibt, wo fast schon seine Romantisierung stattfindet. Gerade bei ADHS und Autismus. In der Bubble wird das dann auch eher zu einer Art Identität aufgebaut, wie auch im Artikel angesprochen. Und es wird auch alles sehr stark vereinfacht. Hab auch schon häufiger gesehen, dass hier von Betroffenen kritisiert wird, dass die negativen Konsequenzen und damit auch das Leiden stark ignoriert wird. Und ich kann mir vorstellen, dass der Algorithmus schnell dafür sorgt, dass man hier rein rutscht.
Ist halt blöd, dass beide dieser Gruppen unter Selbstdiagnose fällt. Gerade für die, die einen starken Leidensdruck verspüren und dadurch mehr Möglichkeiten haben damit umzugehen. Wie schwer und langwierig es ist, professionelle Hilfe zu finden, ist ja bekannt.
Wenn sich dann das Bild wieder verzerrt, weil sich Personen nach ein paar Insta reels oder tiktoks selber diagnostiziern…schwierig. (Zumal ich denke, dass die erste Gruppe zahelmäßig überwiegt. Zumindest unter denen, die dann wirklich Hilfe suchen)
Hab auch schon häufiger gesehen, dass hier von Betroffenen kritisiert wird, dass die negativen Konsequenzen und damit auch das Leiden stark ignoriert wird.
Ich kann Texte über angebliche “ADHS-Superkräfte” nicht mehr lesen. Wo sind diese Superkräfte wenn ich wieder wochenlang unfähig rumliege nachdem ich schon wieder ohne es zu merken in die komplette Überforderung reingelaufen bin? Das ist so verdammmt anstrengend. Grüße von einer Person mit fertiger ADHS-Diagnose auf Psychiater*innensuche.
Gibt halt wie so oft zwei Seiten.
Ich find es gut, wenn Betroffene Aufklärung betreiben und dadurch Stigma abbauen können. Und soziale Medien sind da sicher ein Weg viele Menschen zu erreichen. Wenn Personen sich selbst und ihre Erfahrungen wiedererkennen und dadurch ermutigt fühlen, professionelle Einschätzung und auch Hilfe in Anspruch zu nehmen, finde ich das gut.
Ging mir mir auch so und einige hier in den Kommentaren haben auch schon was in die Richtung geschrieben.
Auf der anderen Seite hab ich aber auch das Gefühl, dass es da auch eine Bubble gibt, wo fast schon seine Romantisierung stattfindet. Gerade bei ADHS und Autismus. In der Bubble wird das dann auch eher zu einer Art Identität aufgebaut, wie auch im Artikel angesprochen. Und es wird auch alles sehr stark vereinfacht. Hab auch schon häufiger gesehen, dass hier von Betroffenen kritisiert wird, dass die negativen Konsequenzen und damit auch das Leiden stark ignoriert wird. Und ich kann mir vorstellen, dass der Algorithmus schnell dafür sorgt, dass man hier rein rutscht.
Ist halt blöd, dass beide dieser Gruppen unter Selbstdiagnose fällt. Gerade für die, die einen starken Leidensdruck verspüren und dadurch mehr Möglichkeiten haben damit umzugehen. Wie schwer und langwierig es ist, professionelle Hilfe zu finden, ist ja bekannt.
Wenn sich dann das Bild wieder verzerrt, weil sich Personen nach ein paar Insta reels oder tiktoks selber diagnostiziern…schwierig. (Zumal ich denke, dass die erste Gruppe zahelmäßig überwiegt. Zumindest unter denen, die dann wirklich Hilfe suchen)
Ich kann Texte über angebliche “ADHS-Superkräfte” nicht mehr lesen. Wo sind diese Superkräfte wenn ich wieder wochenlang unfähig rumliege nachdem ich schon wieder ohne es zu merken in die komplette Überforderung reingelaufen bin? Das ist so verdammmt anstrengend. Grüße von einer Person mit fertiger ADHS-Diagnose auf Psychiater*innensuche.