Theoretisch sollte man doch selbst mit einer ganz schwachen Energiesparleuchte den Ofen auf Temperatur bringen können, sofern dieser extrem gut gedämmt ist. Wenn die Wärme nirgends hin entfleuchen kann, sollten auch 5 Watt reichen, um irgendwann auf 200 Grad (und mehr) zu kommen. Zumindest wenn das Leuchtmittel selbst die Temperatur überlebt und niemand ständig die Klappe aufmacht.
Sicher? Einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen braucht ca. eine Wattstunde. Wenn wir der Einfachheit annehmen, dass sich Pommes wie Wasser verhalten und wir von einer perfekten Dämmung ohne Verluste ausgehen, dann bräuchten wir für 500 ml Pommes 0,5 Wattstunden pro Grad, also 100 Wattstunden für 200 Grad. Bei einer 5 Watt Birne als Hitzequelle wären das dann 20 Stunden.
Müsste es nicht das Volumen vom Backofen sein, das auf 200 Grad erwärmt werden muss?
Damit würde sich das Volumen auf 50L verhundertfachen. Dafür ist die spezifische Wärmekapazität der Luft um ein Viertel geringer.
Wären also 500h bzw. nicht ganz 21 Tage.
Wenn ich den Aufwand betreibe, den Ofen perfekt thermisch zu isolieren, kann ich auch vor dem Heizvorgang noch fix ein Vakuum ziehen - wobei zwischen den Pommes und der Lampe natürlich kein Vakuum sein dürfte, sonst kommt dort nie was an.
Guter Punkt. Was, wenn die Stromquelle innerhalb der Dämmung sitzt oder wir die Lampe kabellos per Induktion betreiben? Oder wir ersetzen die Lampe IM Ofen durch einen 5W Laser, der durch eine vakuumgedämmte Glasscheibe auf eine Oberfläche im Inneren strahlt?
Theoretisch sollte man doch selbst mit einer ganz schwachen Energiesparleuchte den Ofen auf Temperatur bringen können, sofern dieser extrem gut gedämmt ist. Wenn die Wärme nirgends hin entfleuchen kann, sollten auch 5 Watt reichen, um irgendwann auf 200 Grad (und mehr) zu kommen. Zumindest wenn das Leuchtmittel selbst die Temperatur überlebt und niemand ständig die Klappe aufmacht.
Problem: Nach den 6 Monaten, die das dauert, sind die Pommes verschimmelt und du verhungert.
/c/theydidntdothemath 😜
Sicher? Einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen braucht ca. eine Wattstunde. Wenn wir der Einfachheit annehmen, dass sich Pommes wie Wasser verhalten und wir von einer perfekten Dämmung ohne Verluste ausgehen, dann bräuchten wir für 500 ml Pommes 0,5 Wattstunden pro Grad, also 100 Wattstunden für 200 Grad. Bei einer 5 Watt Birne als Hitzequelle wären das dann 20 Stunden.
Müsste es nicht das Volumen vom Backofen sein, das auf 200 Grad erwärmt werden muss?
Damit würde sich das Volumen auf 50L verhundertfachen. Dafür ist die spezifische Wärmekapazität der Luft um ein Viertel geringer. Wären also 500h bzw. nicht ganz 21 Tage.
Könnte reichen, um nicht zu verhungern
Wenn ich den Aufwand betreibe, den Ofen perfekt thermisch zu isolieren, kann ich auch vor dem Heizvorgang noch fix ein Vakuum ziehen - wobei zwischen den Pommes und der Lampe natürlich kein Vakuum sein dürfte, sonst kommt dort nie was an.
Seht ihr, deswegen habe ich geschrieben, dass ich es nicht ausgerechnet habe. 😉
Ich hab das als höchstpersönlichen Angriff gesehen, da ich dachte ich sei mit “they” gemeint, der nicht gerechnet hat. 😉
Ach iwo. 😄
Wieso würde ein Vakuum stören? Die Lampe strahlt Infrarot (und anderes Licht, das nach und nach umgewandelt wird).
Die extrem gute Dämmung ist meiner Meinung nach der Knackpunkt. Die Kabel zur Lampe hin sind schon sehr gute Wärmeleiter.
Guter Punkt. Was, wenn die Stromquelle innerhalb der Dämmung sitzt oder wir die Lampe kabellos per Induktion betreiben? Oder wir ersetzen die Lampe IM Ofen durch einen 5W Laser, der durch eine vakuumgedämmte Glasscheibe auf eine Oberfläche im Inneren strahlt?