• HieroProtagonist@lemmy.ml
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    3 days ago

    Interessante Punkte, danke fürs Aufschlüsseln. Die würde ich jetzt aber nicht unbedingt alle rechts sehen, im Gegenteil.

    Ich schrub ja auch, ich würde mich “eher rechts” im politischen Spektrum sehen, nicht absolut rechts

    Punkt 1 und 2 nannten sich mal “soziale Marktwirtschaft” und ja, das war sogar mal eine CDU-Position.

    Es gibt noch genügend Menschen in der CDU (vor allem auf Kommunal- und Landesebene) die immer noch diese Position vertreten. Leider ist es ein Kampf gegen eine befestigte Stellung auf einem steilen Hügel diese Position wieder parteiintern populärer zu machen. Die “Chefetage” ist leider schon viel zu lange durch den neoliberalen Flügel besetzt.

    Gerade was die Bekämpfung der Fluchtursachen angeht sehe ich die Positionen von AfD (und leider auch vielen der oberen CxU Etagen) als komplett behämmert an: Wenn ich keine Asylsuchenden und wenig / keine irreguläre Migration haben will muss ich doch dafür sorgen, dass die Menschen in erster Linie keinen Grund haben zu flüchten. Wenn es vor Ort die Möglichkeit gibt sich ein Leben aufzubauen und Aufstiegschancen bestehen - warum dann eine teure, riskante und strapaziöse Reise nach Europa auf sich nehmen?

    Es wird halt immer Einzelfälle geben die nicht in ihre Heimat zurückkehren können, dafür muss es dann eben auch Mittel und Wege geben diese Personen nicht in einem endlosen Limbo landen zu lassen. Wenn wir hier aber über eine große Gruppe von Menschen reden können diese “Mittel und Wege” nach meiner Meinung durchaus auch aus einem Interventionseinsatz in deren Heimatland bestehen um eben wortwörtlich die Fluchtursachen zu “bekämpfen”.

    Was das Thema Abtreibung angeht: Ich habe mich damit aus Gründen beschäftigt und bin einfach - ohne besonderen religiösen Einfluss - für mich zum Schluss gekommen, dass es keinen moralischen Grund geben kann eine Abtreibung durchzuführen. Sogar im Extremfall, in dem die Fortführung der Schwangerschaft zum Tod der Mutter führen würde sehe ich das ganze so, dass den Tod einer Person durch Unterlassung einer Handlung nicht abzuwenden weniger unmoralisch ist als den Tod durch direktes Handeln herbeizuführen.