Rainer Moormann, ehemaliger wissenschaftlicher Angestellter an der Kernforschungsanlage Jülich, mit einem Vortrag auf der Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht?“. Aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der Wissenschaftler, die 1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten. Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren “Modernisierungsprogrammen” in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen? Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.



Es geht wohl um diesen Vertrag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Atomwaffenverbotsvertrag
https://nuclearban.de/der-vertrag/
Lässt sich eigentlich recht einfach erklären: Wir verfolgen wir nur NATO Doktrin. Es ist auch Ziel der NATO eine atomwaffenfreie Welt zu haben. Aber solange unsere Feinde welche haben haben wir (NATO) auch welche. So zumindest die Theorie.
In der Praxis hatte NATO (USA) zuerst Atomwaffen und auch zuerst Mittelstreckenraketen, in der Türkei. Wer das Auslaufen des Atomwaffensperrvertrags zuliess ist nicht ganz eindeutig, aber eine atomwaffenfreie Welt scheint nicht das Ziel zu sein oder man hätte mit allen Ländern weiter verhandeln können.
https://de.wikipedia.org/wiki/Strategic_Arms_Reduction_Treaty