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    24 days ago

    Ich bin hier zwiegespalten. Die Begründung mit dem Lesen der Hinweisschilder ist zwar irgendwo nachvollziehbar, könnte aber genauso gut ein Vorwand sein. Dass die Badegäste mit guten Deutschkenntnissen sich beim Betreten des Bades erstmal mit Baderegeln und Hausordnung vertraut machen, halte ich für ein Gerücht.

    Die schwierige Kommunikation mit dem Personal sehe ich eher ein, weiß aber auch da nicht, wie wichtig da wirklich die Sprache sein soll. “Nicht vom Beckenrand springen” oder “Geh hinter die Linie in den Nichtschwimmerbereich” bekommt man auch non-verbal vermittelt, ohne erst umständlich irgendwelche Übersetzungsapps bemühen zu müssen. Zumindest wenn man es wirklich möchte. Wenn Leute dann wirklich Aufforderungen wiederholt nicht nachkommen (was dann vermutlich weniger an Verständnis als an Ignoranz liegt), kann man sie ja immer noch des Bades verweisen.

    Und auch das (runtergewählte) Argument von @Gamechanger@slrpnk.net finde ich eigentlich schlüssig. Wenn man in Deutschland zum Schwimmen Deutschkenntnisse braucht, sollte das analog auch in Urlaubsländern mit der Landessprache gelten. Glaube da würden viele Touristen dumm aus der Wäsche schauen in Spanien, Italien, Ägypten, Dubai oder auf den Malediven.

    Oder was ist beim Restaurantbesuch - man muss ja schließlich über Allergien und Unverträglichkeiten sprechen.