Natürlich ist es trotzdem anderweitig problematisch, dass hier ein weiterer Grund gefunden wird, Teile der Gesellschaft, besonders in der Unterschicht vertreten, von schwimmen und schwimmen lernen abzuhalten.
Zumindest diesem Grund könnte teilweise abgeholfen werden, indem man einerseits auch andere Sprachen auf den Schildern vertritt (was aber nicht alle abdecken könnte und die Sprachbarriere im Umgang mit dem Personal nicht viel senkt), zweitens auch gezielt Leute mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen anstellt um da hoffentlich etwas beizukommen und drittens es leichter und attraktiver macht, Deutsch zu lernen (was aber nochmal zwei komplexe Probleme sind, die ich hier nicht kleinreden will).
Ich fürchte nur, dass diese Methoden in so manchen Gefilden nicht gut ankämen… Kann mir schon die Schimpftiraden ausdenken, was denn das Gekrakel auf dem Schild soll, dass die beiden da doch eh nur über die Deutschen ablästern würden und dass das doch deren Problem sei, wie sie Deutsch lernen. Bilinguale Angebote zur Immersion und Integration will man auf jeden Fall nicht subventionieren.
zweitens auch gezielt Leute mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen anstellt
Das kann aber je nach gewünschter Sprache auch echt schwer sein. Ich hab bei mir in der Firma eine schöne Gehaltserhöhung ausgehandelt, weil ich als Einziger eine Sache übernehmen konnte, die gewisse Englischkenntnisse braucht. Nicht mal groß mit Fachbegriffen aus dem FF, sondern wirklich einfach nur zumindest alltagstaugliches Englisch.
Und die Firma bei der ich angestellt bin ist jetzt weder klein noch irgendwo am Hintern von Deutschland, sondern in einer Metropole.
Klar ist das nicht so einfach wie ein Lemmy-Kommentar das zusammenfassen will. Da ist die Integration teilweise auch ein Stiefelriemenproblem: Um mehr solche Leute auf dem Arbeitsmarkt zu haben muss man halt zunächst Leute hereinlassen und anstellen, die kein Deutsch können, um ihnen dann nebenher zu helfen, Deutsch zu lernen. Dafür braucht man ja auch wieder Leute, die mit ihnen kommunizieren können…
Ich arbeite bei einem Großkonzern. International tätig, fünfstellige Mitarbeiterzahl, bietet Englisch-Kurse an weil manche Kollegen es echt nötig haben um mit Kollegen aus dem Ausland reden zu können. Zum Glück können viele der ausländischen Kollegen auch Deutsch…
Englischkurse (und Deutsch!) bietet der Konzern bei dem ich arbeite auch an. Problem ist tatsächlich eher wieviele Leute das wirklich nutzen (wollen). Die Deutschkurse sind deutlich besser besucht, aber das heißt halt leider auch nicht all zu viel… (:
Zumindest diesem Grund könnte teilweise abgeholfen werden, indem man einerseits auch andere Sprachen auf den Schildern vertritt (was aber nicht alle abdecken könnte und die Sprachbarriere im Umgang mit dem Personal nicht viel senkt), zweitens auch gezielt Leute mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen anstellt um da hoffentlich etwas beizukommen und drittens es leichter und attraktiver macht, Deutsch zu lernen (was aber nochmal zwei komplexe Probleme sind, die ich hier nicht kleinreden will).
Ich fürchte nur, dass diese Methoden in so manchen Gefilden nicht gut ankämen… Kann mir schon die Schimpftiraden ausdenken, was denn das Gekrakel auf dem Schild soll, dass die beiden da doch eh nur über die Deutschen ablästern würden und dass das doch deren Problem sei, wie sie Deutsch lernen. Bilinguale Angebote zur Immersion und Integration will man auf jeden Fall nicht subventionieren.
Das kann aber je nach gewünschter Sprache auch echt schwer sein. Ich hab bei mir in der Firma eine schöne Gehaltserhöhung ausgehandelt, weil ich als Einziger eine Sache übernehmen konnte, die gewisse Englischkenntnisse braucht. Nicht mal groß mit Fachbegriffen aus dem FF, sondern wirklich einfach nur zumindest alltagstaugliches Englisch. Und die Firma bei der ich angestellt bin ist jetzt weder klein noch irgendwo am Hintern von Deutschland, sondern in einer Metropole.
Klar ist das nicht so einfach wie ein Lemmy-Kommentar das zusammenfassen will. Da ist die Integration teilweise auch ein Stiefelriemenproblem: Um mehr solche Leute auf dem Arbeitsmarkt zu haben muss man halt zunächst Leute hereinlassen und anstellen, die kein Deutsch können, um ihnen dann nebenher zu helfen, Deutsch zu lernen. Dafür braucht man ja auch wieder Leute, die mit ihnen kommunizieren können…
Ich arbeite bei einem Großkonzern. International tätig, fünfstellige Mitarbeiterzahl, bietet Englisch-Kurse an weil manche Kollegen es echt nötig haben um mit Kollegen aus dem Ausland reden zu können. Zum Glück können viele der ausländischen Kollegen auch Deutsch…
Englischkurse (und Deutsch!) bietet der Konzern bei dem ich arbeite auch an. Problem ist tatsächlich eher wieviele Leute das wirklich nutzen (wollen). Die Deutschkurse sind deutlich besser besucht, aber das heißt halt leider auch nicht all zu viel… (: