Das ist leider das Problem aller dieser “Werkzeuge”: In dem Moment, wo sie anfangen zu wirken, wo das unerwünschte Verhalten dann deutlich teurer wird und anfängt weh zu tun, wo dann die erwünschten Alternativen preislich im Vorteil sind, da kommt dann die Politik an und hört auf die Lobby, so dass genau diese erwünschten und eingeplanten Schmerzpunkte abgeschafft werden.
Das ist auch der große Nachteil eines so mächtigen aber simplen Werkzeugs wie der CO2–Bepreisung: Es ist ein einziges Werkzeug auf das anfänglich alle ihren Fokus setzen und sich Zeit kaufen (“CO2-Preis wird bald greifen, wir müssen nichts machen und nur warten”) und sobald es anfängt zu greifen muss man nur ein Gesetz rückabwickeln.
Zumindest beim heißen ist das Problem das das “unerwünschte Verhalten” nun mal für 90% aller Mieter nicht optional ist sonder friss oder stirb.
Denn wenn du kein Geld fürs heißen in deiner Mietwohnungen hast dann kauf dir halt ein Haus mit Wärmepumpe ist nun mal anders als beim E-Auto völlig Realitätsfern.
Genau daher die Idee, die Vermieter mit einem Anteil an der Energiesteuer zu beteiligen, den sie nicht auf die Mieter abwälzen können, und der den Einbau einer modernen Heizung attraktiver macht.
Stand so im “Heizungsgesetz” bzw der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes der Ampel.
Dann stelle man sich mal vor was passiert, wenn die 10 % der handlungsfähigen Mieter sich auf einmal andere Wohnungen suchen und dann relativ zu teuren Kaltmieten nicht mehr bezahlen.
Weil der Wohnungsmarkt ja auch so entspannt ist und auf Mieterseite so viele Optionen hergibt.
Und selbst wenn die handlungsfähigen Mieter das können, je ärmer man ist desto härte wäre man davon getroffen und desto weniger Handlungsspielraum hat man dagegen. Juhu die Schere zwischen Arm und Reich ist doch noch viel zu klein /s.
Entweder jemand auf dem Markt hat ne Wahl oder nicht. Wenn die ausziehen werden Wohnungen frei. Wir können schmutziges heizen nicht teurer machen und es für 90% ohne Konsequenzen sein lassen. Das funktioniert nicht.
Das ist leider das Problem aller dieser “Werkzeuge”: In dem Moment, wo sie anfangen zu wirken, wo das unerwünschte Verhalten dann deutlich teurer wird und anfängt weh zu tun, wo dann die erwünschten Alternativen preislich im Vorteil sind, da kommt dann die Politik an und hört auf die Lobby, so dass genau diese erwünschten und eingeplanten Schmerzpunkte abgeschafft werden.
Das ist auch der große Nachteil eines so mächtigen aber simplen Werkzeugs wie der CO2–Bepreisung: Es ist ein einziges Werkzeug auf das anfänglich alle ihren Fokus setzen und sich Zeit kaufen (“CO2-Preis wird bald greifen, wir müssen nichts machen und nur warten”) und sobald es anfängt zu greifen muss man nur ein Gesetz rückabwickeln.
Deswegen war ja auch geplant das Geld als “Klimageld” wieder an alle auszuzahlen. Leider redet da nur keiner mehr drüber.
Aber war das dann je ernst gemeint?
Denn das Nettoresultat ist nur: Nix, bzw viel zu wenig passiert.
Zumindest beim heißen ist das Problem das das “unerwünschte Verhalten” nun mal für 90% aller Mieter nicht optional ist sonder friss oder stirb.
Denn wenn du kein Geld fürs heißen in deiner Mietwohnungen hast dann kauf dir halt ein Haus mit Wärmepumpe ist nun mal anders als beim E-Auto völlig Realitätsfern.
Genau daher die Idee, die Vermieter mit einem Anteil an der Energiesteuer zu beteiligen, den sie nicht auf die Mieter abwälzen können, und der den Einbau einer modernen Heizung attraktiver macht.
Stand so im “Heizungsgesetz” bzw der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes der Ampel.
Ja dann wäre das auch Sinnvoll gewesen, aber nun gibt es das ja leider so nicht.
Dann stelle man sich mal vor was passiert, wenn die 10 % der handlungsfähigen Mieter sich auf einmal andere Wohnungen suchen und dann relativ zu teuren Kaltmieten nicht mehr bezahlen.
Weil der Wohnungsmarkt ja auch so entspannt ist und auf Mieterseite so viele Optionen hergibt.
Und selbst wenn die handlungsfähigen Mieter das können, je ärmer man ist desto härte wäre man davon getroffen und desto weniger Handlungsspielraum hat man dagegen. Juhu die Schere zwischen Arm und Reich ist doch noch viel zu klein /s.
Entweder jemand auf dem Markt hat ne Wahl oder nicht. Wenn die ausziehen werden Wohnungen frei. Wir können schmutziges heizen nicht teurer machen und es für 90% ohne Konsequenzen sein lassen. Das funktioniert nicht.