Meta, der Anbieter von Instagram und Facebook, schneidet über „Business Tools“ mit, was Nutzer*innen auf Drittwebsites treiben. Jetzt hat ein Dresdener Gericht vier Betroffenen je 1.500 Euro Schadenersatz zugesprochen. Einer entsprechenden Sammelklage kann man sich weiterhin anschließen.

  • MarcomachtKuchen@feddit.org
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    5 days ago

    Diese Klage ist nicht ohne Kosten. Ich würde dabei der Kanzlei einen Auftrag mit 9,5% der Summe geben unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Soweit ich das sehe bekommen sie diesen Betrag auch wenn mein Fall nicht erfolgreich ist.

    Ich hab davon aber überhaupt keine Ahnung. Vielleicht kann jemand der sich besser damit auskennt eine Einschätzung dazu geben.

    • Elvith Ma'for@feddit.org
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      5 days ago

      Öhm nein?

      Durch die Anmeldung werden Sie selbst nicht Beteiligter des Klageverfahrens. Auf Sie kommen keinerlei Verpflichtungen oder Verfahrenskosten zu.

      Die Finanzierung des Verfahrens und Ihrer anwaltlichen Beratung übernimmt der Prozessfinanzierer Padronus. Dadurch entstehen dem einzelnen Verbraucher keine Kosten. Im Erfolgsfall erhält Padronus einen Anteil in Höhe von 9,5% des Ihnen zugesprochenen Betrags (mehr dazu in den FAQ).

      Von dem, was für dich erstritten wird bekommen die 9,5% “Provision”. Im Erfolgsfall.

      Und aus den FAQ:

      Prozesskostenfinanzierung ist eine Dienstleistung, bei der ein externer Finanzierer die Kosten eines Rechtsstreits übernimmt. Im Gegenzug erhält der Finanzierer im Erfolgsfall einen vorher vereinbarten Anteil am Gewinn oder der Entschädigung. Dies ermöglicht es Menschen oder Unternehmen, ihre Ansprüche durchzusetzen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen.

      Die anstehenden Kosten der Verbandsklage gegen Meta trägt zu 100 % der Prozessfinanzierer Padronus.

      Padronus erhält im Fall, dass der Prozess gegen Meta erfolgreich verläuft, 9,5 % des Ihnen zugesprochenen Betrages. Falls die Klage nicht erfolgreich ist, entstehen für Sie keinerlei Kosten.

      Beispiel: Wenn Ihnen 2.000 Euro zugesprochen werden, erhalten Sie 1.810 Euro, Padronus erhält 190 Euro.

      Für Betroffene, die eine Rechtsschutzversicherung haben, besteht außerdem die Möglichkeit einer ausführlichen persönlichen anwaltlichen Beratung, um die richtige Wahl zwischen einer vom Rechtsschutzversicherer finanzierten Einzelklage oder der Teilnahme an der Verbandsklage zu treffen.